Komische Inkasso forderung

4. August 2026 Thema abonnieren
 Von 
go735300-9
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Komische Inkasso forderung

Hallo zusammen,

Ich bekomme seit einiger Zeit briefe und emails von einem Inkasso unternehmen.
Die Forderung wurde bereits letztes Jahr bezahlt und auch ein Nachweis gesendet.
Leider wird dies ignoriert und man fordert jedesmal erneut einen Zahlungsnachweis.

Mittlerweile belaufen sich die Kosten auf 135€ (60€ Hauptforderung).
Ich habe auch mehrmals der Forderung widersprochen.
So , nun habe ich heute ein Brief bekommen mit einer forderungsaufstellung.

Darin steht bei einem Punkt: „Mail Ankündigung Mahnbescheid" 55€ soll das kosten.
Muss man mittlerweile für eine Ankündigung schon eine Gebühr zahlen?
Mahnbescheid liegt nicht vor

Kann mir da bitte weiterhelfen ob das überhaupt rechtens ist?

Vielen dank

-- Editiert von User am 4. August 2026 12:58




4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2703 Beiträge, 789x hilfreich)

Zitat (von go735300-9):
Mittlerweile belaufen sich die Kosten auf 135€

Die setzen sich wie zusammen?

Zitat (von go735300-9):
Darin steht bei einem Punkt: „Mail Ankündigung Mahnbescheid" 55€ soll das kosten.
Muss man mittlerweile für eine Ankündigung schon eine Gebühr zahlen?

Zitat (von go735300-9):
ob das überhaupt rechtens ist?

Verboten ist es nicht. Durchsetzungsfähig vermutlich auch nicht.

Den Nachweis hast du wie übersandt und das korrekte Az vom Inkasso angegeben?

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(130540 Beiträge, 41543x hilfreich)

Zitat (von go735300-9):
auch ein Nachweis gesendet.

Das reicht nicht, ankommen muss er. Hat man einen Zustellenaxchweis?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
spatenklopper
Status:
Philosoph
(13670 Beiträge, 4858x hilfreich)

Zitat (von go735300-9):
Die Forderung wurde bereits letztes Jahr bezahlt

Innerhalb des ursprünglichen Zahlungsziels und an wen wurde bezahlt?
Ganz normal an den ursprünglichen Gläubiger, oder war damals auch ein Inkasso involviert?

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von go735300-9):

auch ein Nachweis gesendet.

Das reicht nicht, ankommen muss er.

Wenn man Ruhe haben will, sollte er ankommen, ob das Inkasso Ruhe geben würde, wenn man den Nachweis der Zustellung hat, ist aber wieder eine andere Geschichte. ;)

Letztendlich ist der Verbraucher aber auch nicht für mangelnde Kommunikation zwischen Auftraggeber und Inkasso, noch deren schlampige Buchhaltung verantwortlich.

Zuordbare Zahlung natürlich vorausgesetzt.

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#4
 Von 
DStein
Status:
Praktikant
(652 Beiträge, 145x hilfreich)

Zitat (von go735300-9):
Mittlerweile belaufen sich die Kosten auf 135€ (60€ Hauptforderung).
Wenn die Forderung vor Zahlungsfrist bezahlt wurde, beim Gläubiger bevor das Inkasso kam, muss man wenig fürchten.

Zitat (von go735300-9):
Darin steht bei einem Punkt: „Mail Ankündigung Mahnbescheid" 55€ soll das kosten.
Sie fordern 55,00 € dafür, dass sie eine E-Mail geschickt haben dass sie einen Mahnbescheid ankündigen? Spannend. Unwahrscheinlich das durchzusetzen.

Wenn du wirksam Widersprechen willst, machst du das korrekt per Einschreiben.

0x Hilfreiche Antwort

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