Das geschilderte ist gerade wenige Tage alt und so aktuell passiert. Wenn das Thema Probleme bereiten sollte bitte den Beitrag löschen und mir gerne den Grund mitteilen, damit ich weiß auf was ich achten muß.
Ich würde gerne wissen wie ich weiter machen soll mein Kopf ist komplett durcheinander! Soll ich einen Anwalt dafür nehmen oder einen Psychologen ich weiß es nicht. Vielleicht gibt es Vorschläge.
Ich hatte vor einigen Tagen das erste Mal nach 50 Jahren den Kontakt zu meiner leiblichen Mutter. Ich war 3 Jahre alt als ich ins Kinderheim kam. Mit 4 Jahren wurde ich adoptiert, ohne das mein (leiblicher Vater?) Bescheid wusste. Ich soll als Kind verhaltensauffällig gewesen sein und sie hat mich auch im Kinderbett festgebunden. Sie ist jetzt 76 Jahre alt und ich habe dabei auch meine Halbschwester kennengelernt. Ich wollte nicht im Haus schlafen, und hatte mir ein kleines Hotelzimmer genommen. Am letzten Tag gab sie mir bei meiner Abreise einen Brief und bat, ihn erst zu Hause zu öffnen. Er ist 1982 geschrieben worden und sollte eigentlich nach ihrem Tod an mich geschickt werden. Sie schreibt ihre Lebensgeschichte in ihrem Elternhaus die Gewalt das wenige Geld und das mein Opa ihr Vater sie mit 18 Jahren im berauschten Kopf vergewaltigt hat. Sie schreibt wie sie mich zur Welt gebracht hat, und das sie Angst hatte den Mann (der Vater der in der Abstammungsurkunde steht) zu verlieren. Sie hat sich neu verliebt einen neuen Partner (der Vater meiner Halbschwester) gefunden und die ersten 3 Jahre mit mir verbracht. Sie hat mit mir eine Mutterkind-Kur besucht aber auch das hat die Bindung nicht halten können. Sie schreibt, dass sie arbeitet und das sie ein Kind erwartet. Sie entschuldigt sich das sie keine gute Mutter zu mir war.
Als Adoptierter nach 50 Jahren Kontakt zu leiblicher Mutter und dann der Schock
4. August 2026
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Frage vom 4. August 2026 | 15:47
Von
Status: Frischling (1 Beiträge, 0x hilfreich)
Als Adoptierter nach 50 Jahren Kontakt zu leiblicher Mutter und dann der Schock
#1
Antwort vom 4. August 2026 | 16:02
Von
Status: Philosoph (13695 Beiträge, 4866x hilfreich)
Alles was damals geschehen ist, ist lange verjährt, es gibt in Deiner traurigen Geschichte also nichts "rechtliches", bei dem Dir ein Anwalt irgendwie helfen könnte.
Zitat :...oder einen Psychologen
Wenn Dich die Geschichte, welche sich hinter Deiner leiblichen Familie verborgen hat nun so sehr belastet, ja, dann wäre ein Gespräch mit einem Psychologen zur Aufarbeitung wohl das beste Mittel.
Eventuell findest Du auch so etwas wie eine Selbsthilfegruppe in Deiner Umgebung, dürfte deutlich schneller gehen, als mit unter mehr als ein halbes Jahr auf den Termin beim Psychologen zu warten.
Zitat :Wenn das Thema Probleme bereiten sollte bitte den Beitrag löschen und mir gerne den Grund mitteilen, damit ich weiß auf was ich achten muß.
Es ist schlicht kein rechtliches Problem, und daher in diesem Forum eigentlich falsch aufgehoben.
Alles Gute und viel Erfolg bei der Aufarbeitung!
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