Deutscher Frau droht in Singapur Todesstrafe

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- Auswärtiges Amt kümmert sich um inhaftierte 23-Jährige

Das Auswärtige Amt bemüht sich nach eigenen Angaben intensiv um die in Singapur inhaftierte Deutsche, der Presseberichten zufolge die Todesstrafe wegen angeblichen Drogenhandels droht. Der 23-Jährigen gehe es den Umständen entsprechend gut, es gebe keine Klagen über die Haftbedingungen, sagte Außenamts-Sprecher Andreas Michaelis in Berlin. Seinen Angaben zufolge ist der Wohnsitz der jungen Frau bereits seit vielen Jahren Singapur.

Der deutsche Geschäftsträger in Singapur habe sich bereits in der Nacht der Festnahme am vergangenen Mittwoch um sie gekümmert, seither werde sie konsularisch betreut. Die deutsche Botschaft stehe außerdem in Kontakt mit den Angehörigen sowie den entscheidenden Behörden in Singapur.

Zu Einzelheiten der Vorwürfe sowie der drohenden Strafe wollte sich Michaelis "im Interesse der Betroffenen" nicht äußern. Für Freitag sei der nächste Haftprüfungstermin angesetzt.

© AFP Agence France-Presse GmbH 2002

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