Geringfügige Beschäftigung - 325 Euro Jobs

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Alle Neuregelungen auf einen Blick

- Seit dem 1.04.1999 liegt die Grenze für geringfügige Beschäftigung in ganz Deutschland bei 325 Euro. Diese Grenze wird in Zukunft nicht mehr erhöht.

- Seit dem 1.04.1999 werden sämtliche Einkünfte aus Beschäftigungen zusammengezählt. Liegt das Gesamteinkommen über 325 Euro, besteht auf jeden Fall volle Sozialversicherungspflicht. 

- Seit der Neuregelung zahlt der Arbeitsgeber 10% des Einkommens an die Krankenkasse. Dies gilt für Arbeitnehmer, die bereits in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Bei nicht versicherungspflichtigen muss der Arbeitsgeber nur eine Pauschale für die Rentenversicherung bezahlen.

- Auch nach der Neuregelung erhält die Pflegeversicherung keine Beiträge.

- Weiterhin gibt es keine Arbeitslosenversicherung für Mini-Jobber. Daher können Sie bei Verlust Ihres 325 Euro Jobs kein Arbeitslosengeld geltend machen.

- Ab dem 1.04.1999 zahlt der Arbeitgeber eine Pauschale von 12% für geringfügig Beschäftigte. Für jedes Jahr des Mini-Jobs (325 Euro) erwirbt der Versicherte einen monatlichen Rentenanspruch von 2,13 Euro. Arbeitnehmer können den Pauschalbetrag der Arbeitgeber außerdem auf den vollen Rentenbeitrag von 19,5 Prozent aufstocken.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Fakten zu den 325 Euro Jobs
Seite  2:  Alle Neuregelungen auf einen Blick
Seite  3:  Wann liegt die eingeschränkte Sozialversicherungspflicht vor?
Seite  4:  Tipps für Arbeitnehmer
Leserkommentare
von Marloon am 06.12.2017 16:30:21# 1
Auch SEO-Marketing spielt für Anwälte derzeit eine immer bedeutendere Aufgabe: https://www.kanzleimarketing.de/marketing-online/seo/ Da leider kaum noch jemand einen Anwalt im Gelbe-Seiten-Buch sucht...
    
von axt-im-walde am 01.03.2019 07:14:22# 2
Das Thema Pfändungsschutzkonto ist in Deutschland weitgehend bekannt - kürzlich wurde ich im Telefonat mit einer deutschen Bank sogar aktiv darauf hingewiesen, obwohl ich keinen akuten Bedarf hatte. Viele Banken haben in ihren Onlineportalen sogar einen gut sichtbaren Button, um direkt zur Pfändungsschutzabteilung zu gelangen.

Wie sieht es aber in unseren europäischen Nachbarländern aus ? Soweit ich weiß, muss ein Schuldner bei Pfändungen den Pfändungsschutz und die Bewahrung eines zum Leben ausreichenden Geldeinganges für sich selbst (plus ggfs. Familie) im Einzelfall mit dem Gläubiger aushandeln.

So gibt es manche im Ausland lebende Personen, welche in Deutschland ein Girokonto unterhalten.

Mich würde interessieren, wonach sich im Pfändungsfall die Höhe des geschützten Betrages richtet: Nach der Rechtslage im Ausland bezogen auf den dort lebenden Bürger ? Oder nach den in Deutschland geltenden Regeln, als würde die Person in Deutschland leben ?
    
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