Keine Lohnkürzung bei Verdauungsproblemen

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Das Arbeitsgericht Köln (Urteil vom 21.01.2010 – 6 Ca 3846/09) musste sich mit der Klage eines angestellten Anwaltes in eigener Sache auseinandersetzen:

Nachdem der Inhaber der Anwaltskanzlei minutiös festgestellt hatte, dass sein Angestellter in der Zeit vom 08. bis zum 26. Mai 2009 insgesamt 384 Minuten seiner Arbeitszeit auf der Toilette verbracht hatte, zog er diesem kurzerhand 682,40 Euro vom Lohn ab. Der angestellte Anwalt lies sich dies nicht gefallen und zog vor Gericht. Er erklärte seine häufigen Toilettenbesuche mit Verdauungsproblemen.

Andreas Schwartmann
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Die Klage auf Zahlung des einbehalteten Lohnes hatte Erfolg. Der Arbeitgeber ist nach Auffassung des Arbeitsgerichtes nicht dazu berechtigt, die wegen der  Verdauungsprobleme auf der Toilette verbrachte Arbeitszeit hochzurechnen. Außerdem trage der Arbeitgeber das allgemeine Gesundheitsrisiko.

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