Abschiebungsverbot nach Afghanistan wegen schlechter humanitärer Verhältnisse

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Zaza Koschuaschwili
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Das Verwaltungsgericht Arnsberg (U.v. 19.10.2020, 8 K 8696/17.A) stellte fest, dass zugunsten des Klägers, einem jungen und gesunden Mann aus Afghanistan, Abschiebungsverbote nach § 60 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 3 EMRK festzustellen sind. In dem Fall entschied das Gericht, dass eine Rückkehr nach Afghanistan zwingend mit schlechten humanitären Verhältnissen verbunden sei, da die dortigen Lebensverhältnisse ein menschenwürdiges Dasein des Klägers nicht erlaubten. Trotz berufspraktischer Erfahrungen als Schumacher sei nicht damit zu rechnen, dass der Kläger vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie und der sich drastisch verschlechterten Wirtschaftslage sein Existenzminimum in Afghanistan sichern könne.

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