Rückrufaktion für Opel Astra, Corsa und Insignia - Was können Sie tun? Rückruf erhalten?

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Rückruf für über 400.000 Opel Astra, Corsa und Insignia im Opel Dieselskandal

Im Opel Abgasskandal sind von heute auf morgen über 400.000 Fahrzeuge zurückgerufen worden. Nachdem in der Vergangenheit besonders viele Fahrzeuge der Hersteller Volkswagen und Mercedes-Benz zurückgerufen wurden, ist es nun an dem Rüsselsheimer Autobauer, seine Fahrzeuge von illegalen Abschalteinrichtungen zu befreien.

Opel Astra, Corsa und Insignia mit 1.3 CDTI und 1.6 CDTI Motoren

Betroffene Fahrzeuge verfügen über die 1.3 Liter und 1.6 Liter CDTI Motoren aus den Baujahren 2013 bis 2018. 

Malte Brix
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Warum habe ich einen Anspruch auf Schadensersatz?

Der Anspruch auf Schadensersatz ergibt sich wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gem. § 826 BGB. Wie schon bei vielen anderen Herstellern hat das Kraftfahrt-Bundesamt als zuständige Aufsichtsbehörde eine Abgasmanipulation festgestellt. Sie, als Käufer eines manipulierten Fahrzeugs, können die Rückabwicklung des Kaufvertrages verlangen. Alternativ, wenn Sie das Fahrzeug behalten möchten, können wir für Sie auf einen Vergleich hinwirken, bei dem Sie eine einmalige Entschädigungszahlung erhalten. Wir beraten Sie gern kostenfrei und unverbindlich!

Was bedeutet so eine Rückrufaktion?

Dass das eigene Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, ist für die meisten Autokäufer ein Schock. Was für Folgen der Rückruf für Geschädigte haben kann, erklären wir hier.

Kann mein Fahrzeug stillgelegt werden?

In aller Regel wird im Zuge eines verpflichtenden Rückrufs durch das KBA ein Software-Update angeordnet, um die unzulässigen Abschalteinrichtungen zu entfernen. In diesem Fall ist das bisher der Rückrufdatenbank noch nicht eindeutig zu entnehmen. Allerdings kann dennoch davon ausgegangen werden, dass ein Software-Update notwendig werden wird. Die Frage ist dann, ob der Hersteller das Update bereits erarbeitet hat und ob es vom KBA schon freigeben wurde. Wir halten Sie zu diesen Fragen selbstverständlich auf dem Laufenden. Auf unserer Website erfahren Sie mehr dazu unter Opel Abgasskandal.

Würde ein Software-Update alle Probleme lösen?

Das ist eine berechtigte Frage. Bei anderen Herstellern häuften sich in der Vergangenheit Berichte über ungewünschte Nebeneffekte. So kann das Update beispielsweise zu einem Leistungsabfall führen oder den Dieselverbrauch signifikant erhöhen. Auch von erhöhtem AdBlue-Verbrauch und höherem Verschleiß wurde bereits berichtet. Glücklicherweise muss das Update nicht sofort durchgeführt werden. Vielmehr werden Sie mehrfach vom KBA an die Durchführung erinnert, bevor sich die lokale Zulassungsbehörde einschaltet. Erst wenn Sie (in der Regel frühestens nach 18 Monaten) ein Schreiben von Ihrer örtlichen Zulassungsstelle erhalten, sollten Sie tätig werden. Wir beraten Sie selbstverständlich in jeder Phase des Verfahrens.

Was ist zu tun?

Lassen Sie sich kostenfrei und unverbindlich von unseren Experten beraten. Unsere spezialisierten Experten melden sich binnen 24 Stunden zurück! Probieren Sie es aus.

BRIXLANGE Rechtsanwälte
Ihr Ansprechpartner im Abgasskandal und für Verbraucherschutz
Wir bieten eine kostenfreie Erstberatung im Abgasskandal. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie ein Fahrzeug der Hersteller Mercedes, Opel, VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche, Fiat, Suzuki, BMW, Renault, Nissan oder KIA fahren
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