Erbschaft Immobilie Schätzung

12. August 2024 Thema abonnieren
 Von 
JuliaS_A
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Erbschaft Immobilie Schätzung

Guten Morgen
Mein Onkel verstarb sehr plötzlich im Mai. Ich bin seine Alleinerbin.

Er hat ein altes Haus mir vererbt. Das Haus hatte er 2022 schätzen lassen.
Da einige mir sagten das die Finanzämter meistens höher schätzen dachte ich jetzt ob ich das Haus nicht schätzen lasse um was in der Hand zu haben. In dem Haus muss einiges gemacht werden (Fenster,Heizung Leitungen).
Ich möchte dann mit meiner Familie einziehen und es natürlich dann auch sanieren.
Er hatte es im Ortsgericht seiner Heimatstadt (Hessen) schätzen lassen. Kann ich mich an die ebenfalls wenden oder Brauch ich einen Gutachter?
Eine Bekannte meinte ich soll erstmal abwarten das Haus dokumentieren wie der Zustand vor der Renovierung ist und Materialrechnungen Handwerkerkosten aufheben als Nachweis da die Ämter alle überlastet sind und es Jahre dauern kann bis ein Bescheid kommt und dann könnte ich zur Not eine Schätzung/Gutachten in Auftrag geben.

Lieben Dank schonmal




6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Gelehrter
(10037 Beiträge, 2099x hilfreich)

Zitat (von JuliaS_A):
In dem Haus muss einiges gemacht werden (Fenster,Heizung Leitungen).


Alleine deswegen würde ich einen Gutachter beauftragen. Oder zumindestens einen Energieberater

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#2
 Von 
aspergius
Status:
Lehrling
(1030 Beiträge, 241x hilfreich)

Aus eigener Erfahrung mußt du mit 2 Jahren rechnen bis dir vom Finanzamt ein Steuerbescheid vorliegt (Raum München). Das Finsnzamt macht macht generell eine eigene Schätzung und nimmt private Schätzungen nicht zur Kenntnis. Erst dann lohnt es sich evtl einen Gutachter ein zu schalten . Bei der Wahl des Gutachters drauf achten, dass es ein Verteidiger Sachverständiger ist, andere erkennt das Finanzamt eh nicht an. Kosten für das Gutachten rund 5000 Euro

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#3
 Von 
JuliaS_A
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Alleine deswegen würde ich einen Gutachter beauftragen. Oder zumindestens einen Energieberater



Das ist alles schon geklärt ( haben Handwerker in der Familie) es ging nur darum das wir einziehen wollen und es ja dann gemacht werden muss aber vermutlich das FA länger braucht mit bescheid und Schätzung und wir dann ggf ein Gutachten machen müssen je nachdem wie die das Haus schätzen

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#4
 Von 
JuliaS_A
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von aspergius):
Aus eigener Erfahrung mußt du mit 2 Jahren rechnen bis dir vom Finanzamt ein Steuerbescheid vorliegt (Raum München). Das Finsnzamt macht macht generell eine eigene Schätzung und nimmt private Schätzungen nicht zur Kenntnis. Erst dann lohnt es sich evtl einen Gutachter ein zu schalten . Bei der Wahl des Gutachters drauf achten, dass es ein Verteidiger Sachverständiger ist, andere erkennt das Finanzamt eh nicht an. Kosten für das Gutachten rund 5000 Euro


Danke
Ja das mit dem vereidigten Sachverständigen der anerkannt ist hatte ich gelesen.
Aber kann man in der Zeit auch sanieren/renovieren wenn man alles Dokumentiert weißt du da vllt was ?

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#5
 Von 
aspergius
Status:
Lehrling
(1030 Beiträge, 241x hilfreich)

Zitat (von JuliaS_A):
Aber kann man in der Zeit auch sanieren/renovieren wenn man alles Dokumentiert weißt du da vllt was ?

Um sicher zu gehen würde ich vor der Sanierung das Gutachten machen lassen. Es zählt ja der Zustand des Hauses zum Todeszeitpunkt des Onkels. Dann kann eigentlich nichts schief gehen.
Andererseits, was ist das Haus jetzt und nach der Sanierung Wert,? Man muss den Aufwand für die Schätzung immer ins Verhältnis zur möglichen Reduzierung der Erbschsftssteuer setzen. Es lohnt sich nur, wenn man deutlich Steuern spart.

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#6
 Von 
JuliaS_A
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von aspergius):
Um sicher zu gehen würde ich vor der Sanierung das Gutachten machen lassen. Es zählt ja der Zustand des Hauses zum Todeszeitpunkt des Onkels. Dann kann eigentlich nichts schief gehen.
Andererseits, was ist das Haus jetzt und nach der Sanierung Wert,? Man muss den Aufwand für die Schätzung immer ins Verhältnis zur möglichen Reduzierung der Erbschsftssteuer setzen. Es lohnt sich nur, wenn man deutlich Steuern spart.



Ja da wir auch nicht wissen wie das FA das Haus dann schätz ist auch die Frage ob es sich dann Lohnt ein Gutachten. Deswegen war Möglichkeit 2 das wir alles dokumentieren wie der Zustand ist und dann natürlich auch Belege dafür haben welches Material usw

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