mieteinnahmen versteuern?

1. November 2003 Thema abonnieren
 Von 
rooky
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
mieteinnahmen versteuern?

hallo

angenommen ich habe mieteinnahmen von 10000 euro pro jahr.
dann muß ich doch diese mieteinnahmen auf mein zu versteuerndes einkommen aus nichtselbst. arbeit drauf legen und versteuern. im ungüstigsten fall wohl zu 48,5 %.

da ich ausserdem noch in miete wohne (angenommen ebenfalls 10000 euro mietzahlungen pro jahr) überlege ich nun, ob es nicht vorteilhafter wäre meine eigene immobilie selbst zu bewohnen. dann hätte ich zwar keine meiteinnahmen mehr, aber dafür auf keine mietzahlungen. somit könnte ihc mir doch das versteuern der meiteinnahmen sparen.

oder hab ich was übersehen? kann ich evtl. meine mietzahlungen mit den meiteinnahmen gegenrechnen?

gruß
chris

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
MCNeubert
Status:
Lehrling
(1337 Beiträge, 258x hilfreich)

Im Prinzip haben Sie schon Recht.

Wenn Sie die Eigentumswohnung selbst bewohnen, ist sie aber steuerlich nicht mehr so interessant.
Wenn Sie nicht selbst darin wohnen, können Sie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung natürlich mit den dafür getätigten Ausgaben (AfA für Anschaffung, laufende Kosten etc.) verrechnen. Und meistens machen Sie somit die ersten (abhängig vom Objekt relativ lange) Jahre Verlust, der wiederum Ihr sonstiges zu versteuerndes Einkommen mindert.

Bevor Sie den Umzug planen, sollte Sie also auf jeden Fall mal mit Ihrem Steuerberater reden.

Gruß
MCNeubert
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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
rama123
Status:
Schüler
(166 Beiträge, 45x hilfreich)

mcneubert irrt: rein steuerrechtlich können sie ihre privaten mietzinszahlunen selbstveständlich nicht gegenrechnen. bei den mieteinnahmen handelt es sich um einkünfte aus Vermietung und verpachtung, die eigenen mietzinsen sind steuerlich unbeachtliche kosten der privaten lebensführung. wirtschaftlich mag es auch sinnvoll sein, eine immobilie zum zwecke der verlustentstehung - mit dem ziel der verrechnung mit positiven anderen einkünften zu erwerben. zu berücksichtigen ist hierbei jedoch ihre persönlihce steuerliche situation und damit die frage: macht es wirtschaftlich überhaupt sinn, aus vuv verluste zu erwirtschaften, um das einkommen aus der nichtselbständigen tätigkeit zu reduzieren und gegebenenfalls auf eine mögliche eigenheimzulage zu verzichten?
Ein fall für einen steuerberater/fachanwalt für steuerrecht

1x Hilfreiche Antwort

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