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Zweiten Vornamen angeben?

14.1.2007 Thema abonnieren
 Von 
Sebastian55
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Zweiten Vornamen angeben?

Hallo,
ich habe (laut Ausweis/Geburtsurkunde) zwei Vornamen, wobei ich nur einen der beiden verwende. Nun meine Frage: Bin ich rechtlich verpflichtet auf behördlichen Formularen beide Namen anzugeben oder reicht einer aus? Bsp.: Bei meiner Krankenkasse und somit auch bei der Rentenversicherung habe ich nur einen Vornamen angegeben. Muss ich befürchten das mir die Krankenkasse oder die Rentenversicherung im Fall der Fälle Leistungen streicht?
:???:

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24 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Was weiss ich?
Status:
Student
(2270 Beiträge, 779x hilfreich)

Nein, musst du nicht. Wenn dein erster Name dein sog. 'Rufname' ist, dann reicht es, wenn du diesen angibst. Bei einem Bekannten ist es sogar so, dass sein zweiter Vorname sein Rufname ist, und er nur diesen angibt.

-----------------
"Wissen ist Macht! Wir wissen nichts. Macht nichts!"

5x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7944 Beiträge, 2854x hilfreich)

Alle Dokumente, die rechtswirksam unterschreiben werden (Behörden), sind normalerweise nur gültig, wenn alle Vornamen dort stehen und die Unterschrift auch lesbar ist.
Um ganz sicher zu gehen, würde ich den jeweiligen Behörden Mitteilung davon machen, dass ein weiterer (nicht genutzter) Vorname existiert.

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Was weiss ich?
Status:
Student
(2270 Beiträge, 779x hilfreich)

@sika0304
Bist du dir da völlig sicher? Oftmals verfügen die behördlichen Dokumente doch überhaupt nicht über ausreichend Platz um alle (auch ungenutzten) Vornamen anzugeben. So auch bei mir. Ich verfüge über einen sehr langen Nachnamen und könnte niemals meine gesamten Vornamen angeben. Auch bei Grundstückskäufen wurden bisher nie alle meiner Vornamen aufgenommen auch unterschreibe ich nicht mit allen. Und dass Unterschriften leserlich sein müssen? :???: Bin ich mir ehrlich gesagt auch nicht so sicher.

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"Wissen ist Macht! Wir wissen nichts. Macht nichts!"

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest123-998
Status:
Schüler
(410 Beiträge, 53x hilfreich)

--- editiert vom Admin

2x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2629 Beiträge, 671x hilfreich)


und was tut das jetzt zur sache?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest123-998
Status:
Schüler
(410 Beiträge, 53x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Stefan 5
Status:
Bachelor
(3905 Beiträge, 1290x hilfreich)

'Alle Dokumente, die rechtswirksam unterschreiben werden (Behörden), sind normalerweise nur gültig, wenn alle Vornamen dort stehen (...).'

Das kann aber nicht stimmen.

Lesbarkeit ausgenommen. Ich kenne die Problematik wenn Anwälte unleserlich unterschreiben, dass Gerichte dann das so unterschrieben eingelegte Rechtsmittel als unwirksam zurückgewiesen haben, obwohl sie dies sogar vorher jahrelang von diesem Anwalt tolerierten.

Und wieso auch nur bei Behörden?

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
guest123-998
Status:
Schüler
(410 Beiträge, 53x hilfreich)

--- editiert vom Admin

1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
DerRitter
Status:
Lehrling
(1567 Beiträge, 252x hilfreich)

Hallo zusammen,


irgendwie verstehe ich dann aber nicht, warum ich z.B. bei der Bestellung meines neuen Persos darum gebeten wurde, mit meinem (nicht meinen!) Vor- und Nachnamen zu untschreiben. Auf dem Perso selbst ist sowohl Ruf- als auch zweiter Vorname eingetragen.

Was stimmt denn jetzt?


MfG,

der Ritter

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"Hoyotoho! <img src=http://www.cosgan.de/images/midi/figuren/a130.gif> </img>"

1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
guest123-998
Status:
Schüler
(410 Beiträge, 53x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
DerRitter
Status:
Lehrling
(1567 Beiträge, 252x hilfreich)

Okay, um meine Aussage nochmal zu verdeutlichen:

Vorname, 'Taufpatenname' (=zweiter Vorname), Nachname stehen in dieser Reihenfolge auf meinem Perso.

Gebeten wurde ich um Unterschrift mit Vor- und Nachnamen (jeweils Einzahl).

Und wenn eine ausweisausstellende Behörde absolut damit einverstanden ist, daß meine Unterschrift auf dem Perso-Formular aus Vor- und Nachnamen (ohne den zweiten Vornamen) besteht und mir dieser amtliche Lichtbildausweis auch so ausgestellt wird, dann scheint die Angabe nur des Rufnamens durchaus ausreichend zu sein.

Oder unterstellen wir jetzt jeder Ausweis- und Paßstelle, daß sie nur stillschweigend 'Unrecht' walten und alle Bürger (die das so machen möchten) ihren Ausweis 'falsch' bzw. unvollständig unterschreiben lassen?

Wohl eher weniger, oder?

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"Hoyotoho! <img src=http://www.cosgan.de/images/midi/figuren/a130.gif> </img>"

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#12
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7944 Beiträge, 2854x hilfreich)

Man muss halt trennen zwischen einer Unterschrift und einer rechtsgültigen Unterschrift.
Die Unterschrift dient zur Wiedererkennung "aha, der ist es", wie im Perso (den wofür wird diese Unterschrift meistens genutzt - richtig zum Vergleich, ob auf dem Kaufbeleg die Unterschrift identisch ist).
Rechtsgültig bei Verträgen (und hier würde ich den Kaufvertrag dazu zählen) ist nur die Unterschrift mit allen Vornamen.
Kleiner und feiner Unterschied und meistens achtet kein "*******" auf diese Regelung aber was macht man, wenn jemand klagt und Recht bekommt.
Also ich bin glücklicherweise mit kurzem Vornamen und Nachnamen ausgestattet und habe auch nur 1 Vornamen, aber wenn ich mehr hätte, würde ich bei allen wichtigen Dokumenten aus Selbstschutz alle bei der Unterschrift mit aufführen.

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#13
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2629 Beiträge, 671x hilfreich)


hi,

>>>Rechtsgültig bei Verträgen (und hier würde ich den Kaufvertrag dazu zählen) ist nur die Unterschrift mit allen Vornamen.

da gab es doch ein urteil von wegen drei lesbare buchstaben etc .. ;)


0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
guest123-998
Status:
Schüler
(410 Beiträge, 53x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2629 Beiträge, 671x hilfreich)


guuut recherchiert ;)

aber bitte bei rechtsfragen nicht immer wikipedia, das ist fast wie auf ein anderes forum verweisen :)

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia#Qualit.C3.A4t_und_Verl.C3.A4sslichkeit_der_Inhalte

viele grüße

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
guest123-998
Status:
Schüler
(410 Beiträge, 53x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2629 Beiträge, 671x hilfreich)


nun, nun warum sollte ich eine frage in ein forum stellen wenn ich die antwort in der wiki finden kann?

die wiki ist erstmal nicht zuverlässig, eine laienenzyklopädie. vieles ist richtig aber manches eben auch nicht und darum als quellennachweis nicht geeignet.

>>>Falls Du eine bessere Quelle hast als Wikipedia, dann behalt

Google und eine gezielte stichwortsuche unter der verwendung von operatoren, dann wirst du die wiki schnell vergessen ;)

viel erfolg

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
guest123-998
Status:
Schüler
(410 Beiträge, 53x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2629 Beiträge, 671x hilfreich)

hi,

nicht das wir uns falsch verstehen,

die wiki ist brilliant!

aber als quelle für ein rechtsforum nicht oder nur bedingt geeignet.

nichts anderes will ich damit sagen.

aber die ursprungsfrage scheint mir immer noch nicht erschöpfend beantwortet :(

viele grüße

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10619 Beiträge, 2424x hilfreich)

@all

meinem vater, der 2 vornamen trug und nutzte viele jahrzehnte, wurde sein 2. vorname beim erstellen eines neuen persos sogar *geklaut*
man sagte ihm, nur der rufname zählt und muß eingetragen werden. auf nachfrage, was mit seinen unterschriften sei, die antwort mit rufnamen reiche :(

@der ritter hat recht
-> und legt jetzt sein metallkleid ab :grins:
nein, aus der nummer kommst du nicht raus

sunbee

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
DerRitter
Status:
Lehrling
(1567 Beiträge, 252x hilfreich)

Ach Bienchen, alte Geierin...als ich gesehen habe, daß Du hier die letzte Antwort geschrieben hast, war mir das irgendwie klar, daß Du mal wieder nur auf meinen Körper scharf bist... :augenroll:

-----------------
"Hoyotoho! <img src=http://www.cosgan.de/images/midi/figuren/a130.gif> </img>"

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10619 Beiträge, 2424x hilfreich)

oooch, ritterlein, da stimmt doch gar nicht. ich will in echt doch nur mal unter das metallene schauen...:)
ich nutze eben die gelegenheiten, dich zu erinnern.

du hattest mir das doch *im tausch* gegen die signatur angeboten und jetze weigerste dich hartnäckig...*traurigguck*
so sind sie, die ritter(linen)



sunbee

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Stefan 5
Status:
Bachelor
(3905 Beiträge, 1290x hilfreich)

@westwood,

Sie schreiben das siska recht habe und verweisen auf wikipedia.

Dort steht aber selbst:

'Die Richter des Frankfurter OLG stellten jedoch fest, dass für eine rechtsverbindliche Unterschrift ein Schriftzug ausreiche, der die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichne. Dies sei der Fall, wenn jemand, der den Namen des Unterschreibenden und dessen Unterschrift kenne, den Namen aus dem Schriftbild herauslesen könne. Drei Buchstaben würden meist dazu ausreichen. Mit weniger Buchstaben könnten die Schriftzeichen auch als nicht rechtswirksame Handzeichen oder Paraphe gewertet werden.'

Kein Wort von sämtlichen Vornamen. Nicht einmal ein Vorname wird verlangt, wenn man die Identität feststellen kann.

Ich kenne viele Veträge die wurden nur mit dem Nachnamen unterzeichnet. Mir ist kein Fall bekannt, dass diese nicht rechtverbindlich wären. Und wenn das so wäre würde das mit Sicherheit schon waidlich ausgenutzt worden.


0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
guest123-998
Status:
Schüler
(410 Beiträge, 53x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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