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Inkasso-Forderung Pair Finance / Klarna

13.2.2020 Thema abonnieren Zum Thema: zahlen Frage hier
 Von 
Anne.2.0
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Inkasso-Forderung Pair Finance / Klarna

In der Annahme eine Rechnung (bzgl. eines Kaufes via Internet, der über Klarna lief) per Mouseclick bezahlt zu haben, holte ich am 16.01.2020 ein Schreiben von Klarna mit dem Betreff "Letzte Mahnung" aus dem Briefkasten. Sie forderten den Rechnungsbetrag + 3 x 1,20 € Verzugskosten, wobei 2 x der benannten 1,20 € auf der Rechnungsrückseite aufgeführt waren, was mir erst 3 Tage später auffiel. Zudem war ich längere Zeit abwesend und das benannte Schreiben war am 31.01.2019 angefertigt worden mit der Aufforderung, bis zum 08.01.2020 zu bezahlen. Ich überwies den Rechnungsbetrag + 1 x 1,20 € Verzugskosten am 16.01.2020 und 2 x 1,20 € Verzugskosten am 19.01.2020 (habe da erst gesehen, dass diese auf der Rechnungsrückseite aufgeführt waren). Am 24.01.2020 erhielt ich ein Schreiben (Datum 22.01.2020) von Pair-Finance mit der Forderung der am 19.01.2020 überwiesenen 2,40 € plus 45,00 € Geschäftsgebühr für außergerichtliche Vertretung plus 9,00 € Pauschale für Post- und Kommunikationsdienstleistungen. Es folgten 2 weitere Schreiben von Pair-Finance mit der Forderung der 54,00 €. Bereits auf das erste dieser beiden Schreiben hin habe ich die Forderung vollumfänglich zurückgewiesen (per Einschreiben), da es m.E. keine offene Rechnung gibt, da der ursprüngliche Rechnungsbetrag plus 3,60 € Verzugskosten bereits VOR Erstellung des ersten Schreibens von Pair-Finance überwiesen war. Daraufhin habe ich jetzt ein weiteres Schreiben von Pair-Finance mit der Zahlungsaufforderung bis morgen erhalten. Andernfalls würde der Betrag um weitere 16,00 € erhöht werden. Pair-Finance habe den Auftrag bereits am 14.01.2020 und Klarna habe den ursprünglichen Rechnungsbetrag erst nach dem 22.01.2020 (1. Schreiben von Pair-Finance) erhalten. Somit seien bereits Kosten entstanden. Zudem sei Pair-Finance bereit, den Betrag mit rechtlichen Mitteln durchzusetzen. Soll ich Ihrer Meinung / Erfahrung nach die 54,00 € überweisen oder weitere Schreiben von Pair-Finance ignorieren? Sollte ein Mahnbescheid bei mir eintreffen, werde ich widersprechen. Hier die Frage: Welches Risiko besteht für mich, dass ich am Ende ein Vielfaches der 54,00 € zahlen muss?

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23221 Beiträge, 15240x hilfreich)

Zitat:
Andernfalls würde der Betrag um weitere 16,00 € erhöht werden.

Wie genau ist der Wortlaut an dieser Stelle? Das klingt nämlich nach Blödsinn und je nach Formulierung würde ich das als Straftat (Nötigung) auffassen.
Zitat:
Hier die Frage: Welches Risiko besteht für mich, dass ich am Ende ein Vielfaches der 54,00 € zahlen muss?

Meiner Meinung nach keines. Zum einen erbringt das Inkasso keine Rechtsdienstleistung. Zum zweiten wissen die, dass das kaum einklagbar ist. Normalerweise gibt es nochmal einen Meckerbrief und dann ist Ruhe. Mir ist nicht bekannt, dass ein Inkasso jemals versucht hat, seine eigenen Kosten einzuklagen.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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