Ausbildung + nebenjob auf Gewerbeschein?

11. Januar 2009 Thema abonnieren
 Von 
DerLexey85
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Ausbildung + nebenjob auf Gewerbeschein?

Hallo Liebe Leserinnen und Leser,

ich befinde mich in einer Ausbildung mit monatl. Einkommen von 174,-EUR NETTO + Kindergeld 154,-EUR.

Nebenbei jobbe ich derzeit auf Basis eines Minijobs (bis 400Eur Pauschale Steuerabführung vom Arbeitgeber) als Callagent.

Da die 400Eur-grenze schnell erreicht ist, wollte ich gern mehr machen, jedoch nicht in die Lohnsteuerklasse 6 rutschen,

Laut Aussage eines Freundes kann man dies über einen gewerbeschein machen. Da ich da jedoch mind. 2 Partner habe, bei denen ich rechne (zur verhinderung einer Scheinselbstständigkeit) möchte ich fragen wie ich die Steuerlast so klein wie möglich halten kann.

Ich habe um den job auszuführen keine Ausgaben, abgesehen von einer Monatskarte für die öffentlich Verkehrsmittel und meiner zeit.

Eine Freundin sagte neulich dass es möglich wäre beim Finanzamt eine Steuerbefreitung bis zu einem Einkommen/Umsatz/Gewinn von 17.000euro im jahr als Kleinunternehmer zu beantragen.

Wie funktioniert denn daqs genau? jeder erzählt irgendwie etwas anderes und zum Steuerbereater habe ich kein Vertrauen da meine Eltern schon oft geld verloren haben bei Steuererklärung durch den Steuerberater...

Hoffe auch hier könnt ihr mir helfen!

Danke euch und gute nacht!

Lg Alex

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47818 Beiträge, 16890x hilfreich)

Die Steuerbefreiung bis zu 17.500€ pro Jahr als Kleinunternehmer gilt nur für die Umsatzsteuer und nicht für die Einkommensteuer.

Bei der Einkommensteuer sind grundsätzlich 7.664€ pro Jahr steuerfrei. Ein pauschalversteuerter 400€-Job zählt dabei nicht mit.

Im Ergebnis ist es für die Steuerbelastung völlig egal, wie man sein Geld verdient. Die Steuerbelastung ist für alle Einkommensarten gleich. Insofern kannst genausogut einen normalen Nebenjob auf Steuerkarte annehmen.

Dabei ist es aus meiner Sicht unproblematisch, wenn man dabei auf Steuerklasse 6 arbeitet. Mit der Eintragung eines Freibetrages und eines Hinzurechungsbetrages auf der Steuerkarte mit Klasse 1 kann man die Steuerlast so verteilen, dass sie optimal ist.

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