Überblick Nachlass

6. Juli 2024 Thema abonnieren
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)
Überblick Nachlass

Hallo, ich habe bitte eine Frage zum Thema Erbrecht.

Konstellation:
Mutter ist nun gestorben, Vater lebt schon lange nicht mehr. Es gibt zwei Erwachsene Kinder, welche beide zu 50% erben.

Beide haben nun Post vom Nachlass Gericht erhalten. Eine beglaubigte Abschrift des Protokolls nebst Anlage. Also eine beglaubigte Eröffnungsniederschrift vom Amtsgericht. Dort wurde ein hinterleges Testament (vom Notar) geöffnet, dieses wurde dem Schreiben in Kopie mit übersandt.

Im Testament vom Notar steht : meine beiden Kinder - namentlich genannt - sollen zu gleichen Teilen meine Erben sein. Weitere Anordnungen will ich nicht treffen. Dieses ist notarisch beglaubigt und wurde dann auf dem Nachlass Gericht hinterlegt.

Also erben beide Kinder zu gleichen Teilen. Ein Kind hatte einen sehr guten Kontakt zur Mutter, das andere Kind eher weniger. Beide Geschwister haben absolut keinerlei Kontakt zueinander, dieses seit vielen Jahren.

Nun wickelt Kind Eins Beerdigung, Wohnungs Auflösung und alles drum herum ab. Kind zwei hat nur die Eröffnungsniederschrift vom Amtsgericht in den Händen.

Immobilien gab es nicht, aber wohl Girokonten, Sparbücher, Anlagedepots, Bargeld oder zb Lebensversicherungen? Zb das Auto usw...

Beide haben nun diese beglaubigte Eröffnungsniederschrift nebst Testament vom Nachlass Gericht erhalten.

Ein Kind wickelt alles ab und kümmert sich um alles.

Wie erfährt Kind Zwei einen Überblick über den kompletten Nachlass? Kind Eins ist seit dem Tod täglich in der Wohnung der Mutter und sichtet zb Unterlagen.

Kind Zwei weiß von nichts außer dieses erhaltene Schreiben das es 50 Prozent erbt. Weiß auch nicht wo die Mutter zb ihr Konto hatte.

Kontakt zwischen Kind eins und zwei gibt es nicht. Wie erfährt Kind Zwei was der Nachlass beinhaltet?

Was hat Kind zwei da jetzt für Optionen?
Was passiert wenn Kind Zwei nun erstmal in Ruhe abwartet?
Auskünfte von Kind Eins kommen nicht. Kann Kind Eins nun den halben Nachlass verschwinden lassen?
Wie verhält sich Kind Zwei nun richtig?

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42 Antworten
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#1
 Von 
cruncc1
Status:
Richter
(8153 Beiträge, 4538x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Wie erfährt Kind Zwei einen Überblick über den kompletten Nachlass?

Indem das Kind selbt nachforscht. Das vom NG übersandte Protokoll mit Testament ist der Erbnachweis. Damit erhält man z.B. Auskunft bei Banken.
Zitat:
Kontakt zwischen Kind eins und zwei gibt es nicht. Wie erfährt Kind Zwei was der Nachlass beinhaltet?

Kind 2 springt über seinen Schatten und kontaktiert Kind 1.

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#2
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von cruncc1):
Indem das Kind selbt nachforscht. Das vom NG übersandte Protokoll mit Testament ist der Erbnachweis. Damit erhält man z.B. Auskunft bei Banken.


Also gehe ich mir dem Erbnachweis zb zu den Banken in dem Ort wo meine Mutter wohnte und frage ob dort iwelche Konten, Sparbücher usw bestehen?

Könnte Kind A - was ja das gleiche Schreiben vom NG erhalten hat - und ja weiß wo Konten, Sparbücher und sonstige Anlagen bestehen - mit dem Erbnachweis auch Auszahlungen tätigen oder geht dieses nur zusammen mit meiner Einwilligung?

Wenn ich erstmal in Ruhe abwarte wie das weiter geht, können mir da Nachteile entstehen?


-- Editiert von User am 6. Juli 2024 16:07

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
cruncc1
Status:
Richter
(8153 Beiträge, 4538x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Also gehe ich mir dem Erbnachweis zb zu den Banken in dem Ort wo meine Mutter wohnte und frage ob dort iwelche Konten, Sparbücher usw bestehen?

Ja, das kann man machen.
Zitat:
Könnte Kind A - was ja das gleiche Schreiben vom NG erhalten hat - und ja weiß wo Konten, Sparbücher und sonstige Anlagen bestehen - mit dem Erbnachweis auch Auszahlungen tätigen oder geht dieses nur zusammen mit meiner Einwilligung?

Nein. Die Verfügung über die Konten, sind nur gemeinsam möglich. Wenn Kind A eine Vollmacht hat, sieht das anders aus.
Zitat:
Wenn ich erstmal in Ruhe abwarte wie das weiter geht, können mir da Nachteile entstehen?

Nein.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich war vorhin bei der Bank wo meine Mutter ihr Konto hat. Eröffnungsniederschrift vorgelegt, das war es dann auch im groben und ich konnte wieder gehen.

Kind Eins ist Kontobevollmächtigt und hat dort hinterlegt das die Bank niemanden Auskunft über das Konto gibt. Also eher stand dort von Kind Eins der Hinweis wenn ich dort auftauche das mir keine Auskunft erteilt wird. Daran haben die sich zu halten hieß es. Schließlich wäre ja Kind eins bevollmächtigt und ich nicht.

Die haben ohne mich zu fragen mein Schreiben vom NG kopiert. Dann meinen Namen und Handy Nr aufgeschrieben und ich durfte wieder gehen. Kind Eins hat halt Vollmacht und dort verfügt das mit mir nicht gesprochen werden darf. Daran müssen die sich halten.

Ich erwähnte nochmals die Eröffnungsniederschrift, da hieß es nur ich hätte ja noch nichtmal einen Erbschein.

Ich habe grad nochmal auf der Bank angerufen und mitgeteilt das ich nicht zufrieden bin so wie das abgelaufen ist. Dann hieß es, die Kundenbetreuerin meiner Mutter ist erst ab Donnerstag wieder da. Ich fragte nach dem Stellvertreter, ja gibt es, ist heute aber auch nicht im Hause.

Sie werden Kind 1 fragen ob sie mit mir sprechen dürfen und wenn die Kundenbetreuerin ab Donnerstag wieder da ist würde die sich der Sache annehmen und mich dann anrufen. Wann genau könnte die aktuell nicht sagen.

Sehr unbefriedigend jetzt einfach leise warten zu müssen.

Ich frage mich, wie ich mich weiter verhalte.
Zudem frage ich mich ob ich das Recht habe dieser Vollmacht von Kind eins etwas entgegen zu setzen habe als Erbe.

-- Editiert von User am 8. Juli 2024 11:27

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122622 Beiträge, 40156x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Sie werden Kind 1 fragen ob sie mit mir sprechen dürfen

Immer wieder erschütternd, daas Bankmitarbeiter nicht mal die grundlegendsten Kenntnisse haben ...

Dem Erben gegenüber Erbe ist die Bank zur Auskunft verpflichtet.
Er kann sogar in alle noch vorhandenen vergangenen Kontobewegungen Einsicht nehmen.

Als erstes sollte man - heute noch - mal sämtliche Vollmachten bei der Bank widerrufen, das ganze gerichtsfest.




-- Editiert von User am 8. Juli 2024 14:01

Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Als erstes sollte man - heute noch - mal sämtliche Vollmachten bei der Bank widerrufen, das ganze gerichtsfest.


Wie mache ich das bitte?

Wir zwei Kinder erben ja zu gleichen Teilen, nur Kind 1 hat eine Kontovollmacht zum Konto meiner Mutter und vollen Zugriff. Und Kind 1 hat als bevollmächtigte ins Konto eintragen lassen lassen sollte ich dort erscheinen, sie dürfen mir keine Auskunft geben. Und daran halten sich sich. Und die Eröffnungsniederschrift vom Gericht müsse erst geprüft werden, dieses dauert. Zudem ist die zuständige Sachbearbeiterin auf Schulung diese Woche und die Vertretung nicht im Haus.

Auch ärgert mich das alles im Foyer vortragen zu müssen. Hinter mir, links rechts, alles hörte mit. Auch haben sie mich nicht gefragt ob sie das Schreiben kopieren dürfen, sondern einfach gemacht. Sie haben nichtmal nach meinem Personalausweis gefragt.

Ich habe eben der Filialleitung der Bank eine Email mit dem Sachverhalt geschrieben.





-- Editiert von User am 8. Juli 2024 14:57

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#7
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48083 Beiträge, 16985x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Wie mache ich das bitte?

Möchtest Du einen Textvorschlag für den Widerruf oder wie ist die Frage zu verstehen.

Zitat (von Sandra249):
Und die Eröffnungsniederschrift vom Gericht müsse erst geprüft werden, dieses dauert. Zudem ist die zuständige Sachbearbeiterin auf Schulung diese Woche und die Vertretung nicht im Haus.

Das ist das Problem der Bank.

Wenn die Bank nach dem Widerruf der Vollmacht noch Kontoverfügungen des anderen Kindes zulässt, dann macht sie sich schadenersatzpflichtig.

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#8
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Verstehe ich das richtig :

Meine Schwester ist Bevollmächtigte des Kontos unserer Mutter und Verfügungsberechtigt.

Wir zwei Erben zu gleichen Teilen was in der Eröffnungsniederschrift steht welche die Bank sich kopiert hat.

Und ich kann als gleichberechtigter Erbe die Konto Vollmacht meiner Schwester widerrufen? Ohne ihre Zustimmung? Verstehe ich das richtig?

Wenn ja bitte mal eine kurze Vorlage. Was war gemeint mit am besten Gerichtsbar?

Wie gehe ich nun mit der Bank um. Kann die mich nun tagelang vertrösten da die Sachbearbeiterin nicht im Haus ist, und die stellvertreterin auch nicht...

Ich will ja gar kein Geld. Ich war zum einen da ob meine Schwester Bevollmachtigte ist, das weiß ich ja nun, zum anderen möchte ich einmal wissen um wieviel geht es insgesamt und ggf noch was wurde ab dem Tod meiner Mutter abgehoben oder überwiesen.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122622 Beiträge, 40156x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Und ich kann als gleichberechtigter Erbe die Konto Vollmacht meiner Schwester widerrufen? Ohne ihre Zustimmung? Verstehe ich das richtig?

Richtig.



Zitat (von Sandra249):
Wenn ja bitte mal eine kurze Vorlage.

https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/14-widerruf-der-vollmacht-e-widerrufserklaerung_idesk_PI17574_HI15500042.html#:~:text=Hiermit%20widerrufe%20ich%20die%20o.g.,Wirkung%20für%20mich%20erteilt%20hat.
Zustellung entweder per Einschreiben Einwurf oder mit Zeugen dort abgeben.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#10
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke schön für eure Hilfe bislang.

Ab heute kurz vor Mittag soll die Stellvertreterin der Sachbearbeiterin meiner Mutter in der Bank sein. Diese werde ich heute freundlich kontaktieren. Mit bitte um eine Auskunft über den Kontostand sowie der Kontovollmacht meiner Schwester.

Ich hatte ja gestern noch der Filialleiterin eine Email geschrieben, wie das gestern abgelaufen ist und das ich da nicht mit zufrieden bin so wie es gelaufen ist. Sie war es übrigens, die kurz zur Mitarbeiterin sagte, nein nichts machen, das komplette Schreiben vom NG kopieren, das muss erst geprüft werden. Die kopieren ohne meine Zustimmung mein Schreiben vom NG, ich musste mich nichtmal ausweisen, zudem fand ich unglaublich über das Erbe meiner Mutter mitten in der empfangshalle da am Tresen diskutieren zu müssen. Alle die hinter mir, oder links und rechts neben mir standen, hörten alles mit. Da überlege ich noch an den Vorstand der Bank mal den Sachverhalt zu schildern. Auch der Satz sie dürfen eigentlich mit mir gar nicht reden, dieses hätte meine Schwester als Bevollmächtigte so verfügt.

Ich gehe davon aus das sie mich heute wieder abbügeln mit dem Argument, das Schreiben vom NG müsse erst geprüft werden und die Sachbearbeiterin meiner Mutter ist aktuell nicht im Haus.

Ich habe gestern versucht mit meinem Anwalt Kontakt aufzunehmen, da müsste ich nun erstmal 180€ bezahlen für ein Gespräch. Eigentlich möchte ich erstmal herausfinden um wieviel Geld es eigentlich geht. Denn wenn die Konten vor dem Ableben leer geräumt sind, das nur Bestattungskosten usw auf dem Konto sind würde ich da nicht so viel Kraft und auch kein Geld rein investieren. Aber scheinbar bekomme ich den Kontostand und ob es Sparbücher usw gibt nicht so einfach raus.

Ich werde es heute nochmal freundlich auf der Bank versuchen, auch versuchen die Kontovollmacht meiner Schwester zu wiederrufen und wohl diese Woche meine Schwester schriftlich per Einschreiben auffordern den Nachlass unserer Mutter aufzulisten. Aber auch da habe ich gelesen muss man wohl fristen von sechs Wochen gewähren. Also wird erstmal wohl gar nichts passieren, außer ich werde vertröstet und es zerrt aktuell alles an meinen Nerven.

Übrigens habe ich gestern das NG nochmal kontaktiert und gefragt an wen die Rechnung vom NG geht, an meine Schwester oder an uns beide. Die Mitarbeiter sagte die ist an meine Schwester raus, die hat dort auch alles beantragt. Also iwie stehe ich grad wie ein trottel daneben. Mal schauen wie es wieder geht. Die Bank wird mich heute sicher wieder abwimmeln.

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#11
 Von 
aspergius
Status:
Praktikant
(943 Beiträge, 229x hilfreich)

Anmerkung: Du hast meines Wissens nicht nur das Recht den Kontostand zu erfahren, sondern auch die Kontoauszüge und Kontobewegungen zu sehen.

Signatur:

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#12
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja in der Tat habe ich mit diesem Erbnachweis vom NG das Recht dort Kontostände (Kontoauszüge), was gibt es für Konten, Sparbücher, Schließfächer, wer hat welche Vollmacht usw. zu erfahren.

Die bügeln mich aber direkt in der Empfangshalle am Service Point ab. Jeder Kunde welcher in der Filiale ist hört alles mit. Die Filialleiterin sagte nur kopieren und sonst gar nichts machen, das muss erst geprüft werden. Danach konnte ich wieder gehen.

Die Sachbearbeiterin meiner Mutter ist aktuell auf Lehrgang und die Stellvertreterin nicht im Hause. Diese wird heute sagen das Schreiben vom NG muss erst geprüft werden, sie melden sich.

Auch dieser Hinweis, eigentlich dürfen sie kein Wort mit mir sprechen, dieses hätte meine Schwester als bevollmächtigte verfügt...

Werde ich heute wieder vertröstet bzw abgewimmelt werde ich überlegen heute mal eine Nachricht an den Vorstand der Bank zu schicken. Obwohl die wohl alles zusammen halten werden... Ich möchte aktuell nur kontoeinsicht haben um mal zu wissen um was es überhaupt geht...

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#13
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

So, zumindest konnte ich mal mit jemand telefonieren von der Bank. Sie sagte mir die Bank hätte sich absolut korrekt verhalten gestern. Kommt jemand mit diesem Schreiben vom NG wird es kopiert, an die zuständige Abteilung geschickt und geprüft. Dieses passiert nun gerade. Nach Prüfung wird sich jemand bei mir melden und einen Termin mit mir vereinbaren sofern ich auch Erbberechtigt bin...

Sie sagte, ja! Ich könnte die Vollmacht meiner Schwester außer Kraft setzen. Aber auch dazu hätte ich erst das Recht wenn die Bank geprüft hat ob ich auch wirklich Erbberechtigt bin.

Schauen wir, wie es weiter geht. Ich hoffe noch HEUTE auf einen Anruf, ich werde berichten.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

So, zumindest konnte ich mal mit jemand telefonieren von der Bank. Sie sagte mir die Bank hätte sich absolut korrekt verhalten gestern. Kommt jemand mit diesem Schreiben vom NG wird es kopiert, an die zuständige Abteilung geschickt und geprüft. Dieses passiert nun gerade. Nach Prüfung wird sich jemand bei mir melden und einen Termin mit mir vereinbaren sofern ich auch Erbberechtigt bin...

Sie sagte, ja! Ich könnte die Vollmacht meiner Schwester außer Kraft setzen. Aber auch dazu hätte ich erst das Recht wenn die Bank geprüft hat ob ich auch wirklich Erbberechtigt bin.

Schauen wir, wie es weiter geht. Ich hoffe noch HEUTE auf einen Anruf, ich werde berichten.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122622 Beiträge, 40156x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Kommt jemand mit diesem Schreiben vom NG wird es kopiert,

Ist ja auch völlig in Ordnung, müssen die ja machen, wegen Dokumentation.



Zitat (von Sandra249):
an die zuständige Abteilung geschickt und geprüft.

Wenn man ein gerichtliches Dokument hat aus den sich ergibt, dass X ein Erbe ist, was bitte soll dann da noch geprüft werden?



Zitat (von Sandra249):
Aber auch dazu hätte ich erst das Recht wenn die Bank geprüft hat ob ich auch wirklich Erbberechtigt bin.

Den Widerruf kannst Du sofort machen und nicht erst wenn die Bank ihre merkwürdigen Prüfungen gemacht hat.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Die Bank hat gerade angerufen. Sie haben alles geprüft, meine Schwester und ich Erben zu gleichen Teilen was ich ja schon wusste.

Ich hole mir morgen ein Dokument in der Bank ab, dazu soll ich einmal mein Ausweis mitbringen. Das ist die Meldung welche die Bank an das Finanzamt schickt. Diese Meldung bekommt meine Schwester wohl auch. Da sollen wohl alle Konten drauf stehen welche bestehen.

Zudem sagte sie was von einer "gleichen Willenserklärung", wenn diese von meiner Schwester kommt und auch von mir, würden sie das Guthaben zu gleichen Teilen jeweils an uns beide auszahlen. Sie sagte nur die Willenserklärungen müssen gleich sein. Ich solle mir das bis morgen überlegen. Sollte dieses eine Option sein kein Kontakt zu haben würde ich es wohl machen, weiß nur nicht wie die gleich sein können wenn man sie getrennt schreibt.

Ich schaue erstmal morgen was dort drauf steht an Guthaben. Jedenfalls bin ich durch euch einen Riesen Schritt weiter. Vielen lieben Dank.

Dennoch werde ich wohl meine Schwester per Einschreiben auffordern mir eine Nachlass Auflistung zu kommen zu lassen. Weiß nur nicht ob ich vorher mit dieser Willenserklärung die Konten schon mal abwickeln könnte. Ich schaue erstmal was dort morgen drauf ist.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10936 Beiträge, 4250x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Weiß nur nicht ob ich vorher mit dieser Willenserklärung die Konten schon mal abwickeln könnte.

Der Glaube, dass Deine Schwester das unterschriebt ist doch Utopie.

Zitat (von Sandra249):
Ich schaue erstmal was dort morgen drauf ist.

Gepaart mit dem Widerruf der Vollmacht Deiner Schwester, denn ansonsten kann sie die Konten alleine "abwickeln".

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16955 Beiträge, 9440x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Dennoch werde ich wohl meine Schwester per Einschreiben auffordern mir eine Nachlass Auflistung zu kommen zu lassen.

Ihnen ist aber hoffentlich klar, dass Sie gleichberechtigte Erben sind. D.h. keiner hat mehr Rechte, aber auch keiner hat mehr Pflichten. Ihre Schwester ist nicht verpflichtet, eine Nachlass-Auflistung zu liefern.

Zitat (von Sandra249):
Zudem sagte sie was von einer "gleichen Willenserklärung", wenn diese von meiner Schwester kommt und auch von mir, würden sie das Guthaben zu gleichen Teilen jeweils an uns beide auszahlen.

Sie sind gleichberechtigte Erben. D.h. Sie müssen gemeinsam entscheiden, d.h. beide müssen das gleiche wollen. Wenn beide die Auszahlung wollen, dann wird ausgezahlt. Wenn eine Schwester aber "hü" will und die andere Schwester "hott", dann macht die Bank nichts. D.h. mit dem Konto passiert nur dann etwas, wenn sich beide Erben einig sind.

Zitat (von Sandra249):
Weiß nur nicht ob ich vorher mit dieser Willenserklärung die Konten schon mal abwickeln könnte.

Alleine können Sie nicht abwickeln. Beide gleichberechtigte Erben müssen abwickeln wollen. Ob jetzt beide Erben getrennt einen separaten Brief an die Bank schreiben, dass sie die Abwicklung wollen - oder ob man sich doch gemeinsam zu Bank begibt, ist letztendlich egal.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja dann halt keine Nachlass Auflistung. Ich hatte das gelesen, aber glaube das war bei Thema Pflichtteil, dann habe ich mich da wohl geirrt. Nur blöd wenn meine Schwester alles weiß, das Haus leer räumt und ich weiß nichts außer dem Schreiben vom NG. Selbst die Bank habe ich auf Verdacht gesucht. Da sie aber auf dem Dorf wohnt gab es da nur zwei Optionen.

Ich habe vorhin nochmal mit der Bank telefoniert. Morgen vormittag bekomme ich diese Meldung welche ans Finanzamt geht, da ist wohl alles aufgelistet was dort besteht, meine Schwester bekommt dann den gleichen per Post.

Sie sagte sobald ich nun was beantrage oder möchte auf der Bank wird meine Schwester darüber informiert, andersherum genauso.

Und ja die Vollmacht, sie kann nicht nur Rechnungen überweisen (Beerdigung ist schon bezahlt wurde mir heute gesagt), sie kann auch alleine bar Abhebungen vornehmen. Aber wiederrufe ich, und es kommen zb noch Telefon oder Verbrauchs Rechnungen, müssen wir zwei damit gemeinsam zur Bank sonst geht nichts. Ich schaue morgen vormittag mal wieviel da überhaupt drauf ist.

Mit dieser gleichen Willenserklärung sagte die Mitarbeiterin der Bank, könnten es beide auflösen. Wir könnten dazu auch nacheinander in die Filiale kommen, nun weiß ich nicht wie meine Schwester darüber denkt. Andersherum, ohne meine Willenserklärung bekommt sie sonst auch nichts. Auch da hängt wohl einiges davon ob, dieses zu entscheiden, erstmal schauen um wieviel es überhaupt geht.

Wie schaut es mit der Zulassungsstelle aus? Das Auto meiner Mutter stand schon nach ein paar Tagen bei meiner Schwester, ist nun aber nicht mehr da. Könnte ich mit dem Schreiben vom NG dorthin und nachfragen?

Ich möchte bei der Bank morgen zumindest Kontoauszüge ab dem Sterbetag sehen. Was danach passiert ist. Darüber könnte ich auch wegen dem Auto schauen. Glaube Kfz steuern steht immer das Kennzeichen auf dem Kontoauszug.

Wie lange zurück würdet ihr Kontoauszüge sehen wollen? Ist ja auch möglich das mal ein Einmal Betrag auf ein Depot Konto eingezahlt wurde oder ähnliches.

Meine Mutter hatte früher Aktien (ist aber schon sehr lange her), habt ihr eine Idee wo man sowas nachschauen könnte?

Zudem mit meiner Schwester rede ich kein Wort mehr. Zur kontoauflösung könnten wir wie schon geschrieben nacheinander kommen. Ansonsten würde ich mir für den Kontakt einen Anwalt nehmen. Aber auch da kommt es morgen drauf an, ich denke es geht um nicht viel.

0x Hilfreiche Antwort




#23
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16955 Beiträge, 9440x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Ja dann halt keine Nachlass Auflistung. Ich hatte das gelesen, aber glaube das war bei Thema Pflichtteil, dann habe ich mich da wohl geirrt.

Ja.
Wenn man nicht gleichberechtigter Erbe ist, sondern nur Pflichtteils-berechtigt, dann hat der Pflichtteilsberechtigte Anspruch auf ein Nachlasverzeichnis. Das liegt daran, dass man als Pflichtteilsberechtigter eben keine Möglichkeit hat, selbst bei Banken anzufragen. Das Recht, selbst bei Banken Informationen zu bekommen haben nur reguläre Erben - und die brauchen kein Verzeichnis, weil sie sich selbst die Informationen holen können.

Zitat (von Sandra249):
Sie sagte sobald ich nun was beantrage oder möchte auf der Bank wird meine Schwester darüber informiert, andersherum genauso.

Genau. Die Bank muss sich ja vergewissern, dass die andere Schwester damit auch einverstanden ist (= den gleichen Willen hat).

Zitat (von Sandra249):
Und ja die Vollmacht, sie kann nicht nur Rechnungen überweisen (Beerdigung ist schon bezahlt wurde mir heute gesagt), sie kann auch alleine bar Abhebungen vornehmen.

Das ist ja der Sinn einer Vollmacht, das man etwas darf, was man sonst nicht alleine machen dürfte.
(Die Beerdigung wäre aber wahrscheinlich auch ohne Vollmacht bezahlt worden. Kosten, die eindeutig aus der Erbmasse bezahlt werden müssen - z.B. die Bestattung -, werden von Banken im Regelfall auch dann überwiesen, wenn keine Bevollmächtigung vorliegt oder die Erbfolge noch unklar ist.)

Zitat:
Aber wiederrufe ich, und es kommen zb noch Telefon oder Verbrauchs Rechnungen, müssen wir zwei damit gemeinsam zur Bank sonst geht nichts.

Ja - das ist ein ernstes Problem. Das Konto dürfte jetzt bereits für alle Lastschriften gesperrt sein. D.h. wenn Stromanbieter, Gasanbieter, Telefonanbieter, Versicherungen, usw. abbuchen wollen, wird das nicht klappen. Soweit nicht geschehen, sollte man daher alle Vertragspartner, bei denen per Abbuchung bezahlt wurde, zügig kontaktieren. Sonst laufen unnötige Mahngebühren auf.

Zitat (von Sandra249):
Ansonsten würde ich mir für den Kontakt einen Anwalt nehmen.

In Erbsachen sind die Streitwerte recht hoch, was auch die Anwaltskosten in die Höhe treibt. (Deshalb gibt es so viele Anwälte für Erbrecht, weil man damit viel Geld verdienen kann.) Lohnt sich rein finanziell wahrscheinlich nicht.

Zitat (von Sandra249):
Wie schaut es mit der Zulassungsstelle aus? Das Auto meiner Mutter stand schon nach ein paar Tagen bei meiner Schwester, ist nun aber nicht mehr da. Könnte ich mit dem Schreiben vom NG dorthin und nachfragen?

Mehr als "das Auto wurde schon abgemeldet / noch nicht abgemeldet" werden Sie da nicht erfahren. Ich wüsste nicht, was das bringen sollte.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Den Gedanken mit der Zulassungsstelle hatte ich, da nach Ihrem Ableben das Auto meiner Mutter plötzlich bei meiner Schwester auf der Auffahrt stand, denke so 14 Tage und nun ist es weg. Und richtig genommen gehört da ja die Hälfte von mir.

Ich möchte echt nochmals danke schön für eure Hilfe sagen. Man bekommt Post vom NG, für die ist die Arbeit damit erledigt. Man geht zur Bank (so wie gestern), diese schicken einen wieder weg. Ich bin echt dankbar über eure Zeit und eure Hilfe.

Ich werde morgen vormittag eine Kopie dieser Mitteilung - welche die Bank ans Finanzamt übermittelt- dort abholen. Da soll alles aufgelistet sein, was bei der Bank gespeichert und da ist. Laut meiner Recherche sollten es dann ja mindestens 5000€ sein. Von der Gesamthöhe mache ich dann abhängig wie ich weiter verfahre. Wenn es nicht viel mehr ist denke ich, ich lasse es so und signalisiere der Bank das ich die Willenserklärung unterzeichne, sie mögen bitte meine Schwester kontaktieren ob diese auch möchte. Sofern diese nicht möchte entziehe ich ihr sofort die Vollmacht.

Mir wäre schon dran gelegen, das leise, freundlich, zügig und ohne Kontakt zu meiner Schwester abwickeln zu können. Dieses mache ich aber morgen davon abhängig wie der Kontostand aussieht.

Kontoauszüge kann ich wohl morgen ab Sterbetag einsehen.

Ich muss überlegen und schauen inwieweit ich Kontoauszüge rückwirkend einsehen kann und möchte. Auch das mache ich morgen bisschen vom Gesamtergebnis abhängig.

Ich werde morgen berichten. Und sage euch wirklich bislang herzlichen Dank

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122622 Beiträge, 40156x hilfreich)

Es gibt keine generelle Auskunftspflicht der Miterben untereinander.

Ausnahmen kann es geben, wenn der Miterbe über Informationen zum Nachlass verfügt, welche die Miterben auf anderen Wegen nicht beschaffen können (§ 242 BGB).
Die Beweislast für das "nicht beschaffen können" liegt bei dem Miterben, der die Auskunft fordert.



Zitat (von Sandra249):
Ich hatte das gelesen, aber glaube das war bei Thema Pflichtteil, dann habe ich mich da wohl geirrt.

Wenn Nachlassgläubiger es fordern und wenn der Erblasser im Testament die Testamentsvollstreckung angeordnet hat ist ein Nachlassverzeichnis zu fertigen.


Signatur:

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0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich war heute morgen auf der Bank und habe diese Meldung fürs Finanzamt als Kopie bekommen. Lag am Service Point für mich bereit, danach sollte ich eigentlich wieder gehen. Sie haben noch schnell meinen Ausweis kopiert. Konto geht es um eine 5-stellige Summe. Danach fragte ich nach Kontoauszügen und bekam die der letzten 6 Wochen. Ich sagte denen ich möchte die Kontoauszüge der letzten 12 Monate. Sie sagten das wäre möglich ich könnte sie mir in circa zwei Monaten abholen...

Ich hatte den Widerruf für die Kontovollmacht meiner Schwester dabei. Die Mitarbeiter haben es mir regelrecht ausgeredet sie abzugeben. Sagten ich sehe doch auf den Kontoauszügen das keine barabhebung seitens meiner Schwester statt fand. Wenn nun noch Rechnungen kommen würden wäre alles kompliziert usw... Ich habe sie nicht abgegeben... Sie sagten auch in der Regel wird das Konto von den erben erst drei bis vier Monate nach dem Tod aufgelöst da ja immer nochmal eine Abbuchung kommen kann.

Ich habe heute nachmittag meinen Anwalt angerufen, welcher ua. auf Erbrecht spezialisiert ist. Er wird das nun für mich übernehmen.

Sofort morgen früh bin ich auf der Bank und widerrufe die Vollmacht meiner Schwester. In zweifacher Ausführung, auf einer lasse ich mir von der Bank bestätigen den Widerruf abgegeben zu haben.

Habe zeitnah einen Termin beim Anwalt, kosten so circa 1300-1500€. Da ist es dann aber egal ob mein Anwalt sechs briefe schreibt oder zwölf. Zudem geht es noch um das Kfz meiner Mutter. Dieses hat meine Schwester einfach mitgenommen und nutzt es nun. Ich habe heute bei der Versicherung angerufen. Meine Mutter war Versicherungs nehmerin aber auch Halterin. Auto ist weiter versichert und meine Schwester nutzt es. Das ist ja zur Hälfte meines. Ich denke es ist so richtig. Anwalt schreibt sie an, schreibt die Bank an, will auch am Ende alles mit der Bank klären das die Bank meinen Teil an den Anwalt auszahlt und ich bekomme es von ihm. Denke es ist sinnvoll diesen Weg zu gehen. Oder was meint ihr?




0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122622 Beiträge, 40156x hilfreich)

Zitat (von Sandra249):
Ich habe heute nachmittag meinen Anwalt angerufen, welcher ua. auf Erbrecht spezialisiert ist. Er wird das nun für mich übernehmen.

Das ist auch gut so.
Die Bank veräppelt Dich von vorne bis hinten.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

In der Tat. Die Kunden Betreuerin für meine Mutter, welche ja diese Woche auf Schulung ist und nicht in der Bank... Ich sollte mich ja gedulden bis die wieder im Büro ist....

Heute morgen war ja ein Anschreiben für mich dabei, das hat - Datum gestern - exakt diese Mitarbeiterin in der Filiale für mich geschrieben und unterschrieben.

Unfassbar wie die lügen. Schämen sollten die sich.

-- Editiert von User am 10. Juli 2024 23:01

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16955 Beiträge, 9440x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Das ist auch gut so.
Die Bank veräppelt Dich von vorne bis hinten.

Ich konnte aber keinen sachlichen Fehler erkennen.

Zitat (von Sandra249):
. Anwalt schreibt sie an, schreibt die Bank an, will auch am Ende alles mit der Bank klären das die Bank meinen Teil an den Anwalt auszahlt und ich bekomme es von ihm. Denke es ist sinnvoll diesen Weg zu gehen. Oder was meint ihr?

Naja - eine sofortige Auszahlung wird nur mit Zustimmung der Schwester möglich sein. Und die Schwester wird nicht zustimmen, so lange noch offen Rechnungen eingehen könnten, sonst wäre sie schön blöd.

Zitat (von Sandra249):
Habe zeitnah einen Termin beim Anwalt, kosten so circa 1300-1500€.

Ich bewundere Leute, die über 1000€ ausgeben, um ein Problem zu lösen, das keines ist bzw. sich mit der Zeit von selbst löst.

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#30
 Von 
Sandra249
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Ich konnte aber keinen sachlichen Fehler erkennen.


Naja, die ersten Fehler begannen Montag auf der Bank als sie mich weg geschickt haben nach Vorlage meines Erbnachweises, meine Schwester währe Konto bevollmächtigt und hat verfügt das die bankangestellten mit mir nicht sprechen dürften.

Zitat (von drkabo):
Naja - eine sofortige Auszahlung wird nur mit Zustimmung der Schwester möglich sein. Und die Schwester wird nicht zustimmen, so lange noch offen Rechnungen eingehen könnten, sonst wäre sie schön blöd.


Dann stimmt sie halt nicht zu. Rechnungen "könnten" auch noch Ende des Jahres eine kommen. Dann müsste man nun Jahre warten ob... Selbst wenn dann noch eine kommt ist es durchaus möglich das jeder die Hälfte zahlt und gut. Gut ist, solange sie nicht zustimmt, ihre Vollmacht habe ich ihr heute morgen auf der Bank entzogen.

Zitat (von drkabo):
Ich bewundere Leute, die über 1000€ ausgeben, um ein Problem zu lösen, das keines ist bzw. sich mit der Zeit von selbst löst.


Manchmal ist die Familien Situation halt nicht so einfach. Zudem habe ich keine Ahnung von der Materie. Ich habe nächste Woche einen Termin beim Anwalt, soll er seine 10 prozent des Erbes verdienen, dafür habe ich kein Stress, kein Kontakt mit meiner Schwester und brauche meine Nerven nicht dafür aufzuwenden. Zudem hängt da ja noch mehr dran, Auto meiner Mutter usw... Wo der Anwalt (spezialisiert auf erbrecht) solche Sachen direkt mit klärt.

Zitat (von drkabo):
Ich bewundere Leute, die über 1000€ ausgeben, um ein Problem zu lösen, das keines ist bzw. sich mit der Zeit von selbst löst.


Inhaltlich ist der Satz falsch und auch unangemessen. Sie wissen doch den Inhalt gar nicht um was es noch alles geht. Ich lehne mich zurück, lasse meinen Anwalt der Profi ist in dieser Materie machen. Dafür zahle ich halt. Sie gehen doch auch zum Friseur und bezahlen dafür. Haben Sie keine Schere zuhause? Manche gehen für 250€ eine Stunde schick essen. Obwohl sie einen Herd zuhause haben. Diese Menschen bewundere ich aber nicht da ich keine Lust habe mir über sowas Gedanken zu machen.

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