Vermietete Immobilien Erben - Erbengemeinschaft

25. Dezember 2013 Thema abonnieren
 Von 
Hugo2000
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)
Vermietete Immobilien Erben - Erbengemeinschaft

Hallo liebe Forenmitglieder,

folgender (zum Glück noch) hypothetischer Fall:

Eine alleinstehende Person mit 2 Kindern besitzt 3 Immobilien. 2 Davon sind vermietet, eine selbsbewohnt.

Die Person verstirbt und hat kein Testament erstellt.

Meines Wissens nach werden nun die Immobilien anteilig vererbt: Also Kind 1 bekommt 50% von Immobilie 1 und Kind 2 bekommt 50% von Immobilie 2 usw

Wie sieht es nun aus, mit den vermieteten Immobilien, genauer deren Verwaltung? Müssen bei einer Renovierung, Mietvertragsdingen usw beide unterschreiben, da ja beide gleichermaßen Eigentümer der Immobilie sind? WIe sieht es mit Verkauf aus? Kann einer der beiden Verlangen, dass die Immobilie verkauft wird und der andere ihn auszahlt, oder müssen beide zu einem Verkauf zustimmen? Was ist, wenn man sich bezüglich des Verkaufspreises nicht einigt? Kind 1 will möglichst viel herausholen und ist bereit evtl mehrere Jahre zu warten, Kind 2 möchte lieber die Immobilie auch zu einem günstigeren Preis schnell verkaufen, da es z.B. einen ungünstigen Kredit den er auf sein eigenes Haus hat rasch abbezahlen möchte?

Meines Erachtens wäre die beste Lösung, bereits im Testament klare Verhältnisse zu schaffen, da so jeder seine Immobilie behandeln kann, wie er will.

Wäre super, wenn ihr mir da euere GEdanken mitteilen könntet, gerade, ob es da zu großen Problemen führen könnte, wenn 2 Leute eine Immobilie verwalten und sich diese nicht besonders gut riechen können.

Schon mal vielen Dank und schöne Feiertage

Gruß

Hugo

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
gaga92
Status:
Praktikant
(961 Beiträge, 603x hilfreich)

Im Erbfall ohne Testament gehören alle Häuser den beiden Kindern jeweils zur Hälfte. Für eine klare Trennung (Haus A soll Kind 1, und Haus B soll Kind 2 gehören) muss ein Testament vorliegen.



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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Lolle
Status:
Bachelor
(3431 Beiträge, 1951x hilfreich)

quote:
Meines Erachtens wäre die beste Lösung, bereits im Testament klare Verhältnisse zu schaffen, da so jeder seine Immobilie behandeln kann, wie er will.


Das sehe ich ganz genau so.

Ohne Testament erben beide Erben den Nachlass in Gesamthandseigentum, d.h. alle Entscheidungen sind gemeinschaftlich zu treffen.

Noch dazu: einer kann die Auflösung der Erbengemeinschaft verlangen, willigt der andere nicht ein, dann führt der Weg direkt zur wwangsweisen Erbauseinandersetzung verbunden mit der Teilungsversteigerung/Zwangsversteigerung der Immobilien.

Stichworte: Gesamthandseigentum Erbengemeinschaft Zwangsauflösung > z.B. hier

Am besten wäre es mit den möglichen Erben zu bereden, was die sich vorstellen könnten - überlegen, was man selber möchte - und dann sich dann bei der Abfassung des entsprechenden Testaments vom Notar+Rechtsanwalt helfen zu lassen.



Kann einer der beiden Verlangen, dass die Immobilie verkauft wird und der andere ihn auszahlt, oder müssen beide zu einem Verkauf zustimmen?

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"Es hilft nichts,das Recht auf seiner Seite zu haben.Man muss auch m.d. Justiz rechnen D Hildebrandt"

2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Hugo2000
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo zusammen,

vielen Dank für eueren Ratschlag! Werde das berücksichtigen.

Gruß

Hugo

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1x Hilfreiche Antwort

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