Kurz und knapp - Der Leuna-Elf Konzern

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Staatsanwälte mehrerer Länder ermitteln mittlerweile gegen Manager, Geschäftsleute und Politiker wegen Korruption, Fälschung von Bilanzen, Veruntreuung und Subventionsbetrug im Zusammenhang mit dem Ölkonzern Leuna-Elf.
Im Jahr 1992 geriet der Konzern zum ersten Mal wegen illegaler finanzieller Transaktionen in die Schlagzeilen. Die Treuhand beschloss noch im gleichen Jahr die Leuna-Raffinerie, das einst größte DDR-Unternehmen, gemeinsam mit der Mineralölgesellschaft Minol und den Hydridwerken Zeitz an ein deutsch-französisches Konsortium unter Führung von Elf zu verkaufen. Dieser Verkauf kam dann bald darauf ins Gerede - es sollen zu viele staatliche Beihilfen und auch Schmiergelder gezahlt worden sein.
Im Jahr 1997 berichten Medien, dass bis zu 90 Millionen DM in den CDU-Wahlkampf von Helmut Kohl geflossen sein sollen.Der vorläufige Höhepunkt in der "Leuna-Elf Affäre" ist die angebliche Wahlkampfhilfe über 30 Millionen DM von Francois Mitterands für seinen Freund Helmut Kohl.

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