Brief vom Amtsgericht / Erbe ausschlagen

18. Oktober 2007 Thema abonnieren
 Von 
DjSunburn
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 2x hilfreich)
Brief vom Amtsgericht / Erbe ausschlagen

Guten Tag!

Ich habe vom Amtsgericht Oranienburg einen Brief bekommen, durch den ich informiert werde, dass mein Onkel (mit dem ich nie etwas zu tun hatte) gestorben ist.

In diesem Brief steht, dass mein Vater (mit dem ich auch schon sehr lange nichts mehr zu tun habe) dem zust. Nachlassgericht eine Erbausschlagungserklärung hat zukommen lassen.

Nun werde ich mit dem Brief vom Amtsgericht darauf hingewiesen, dass ich innerhalb der gesetzlichen Frist das Erbe ebenfalls ausschlagen kann.

Nun aber meine Frage: Woher soll ich wissen, ob ich das Erbe ausschlagen möchte, wenn ich gar nicht weiß, woraus der Nachlass besteht? Kann ich Einsicht in den Nachlass nehmen? Was muss ich dazu tun? Und was passiert, wenn ich nicht ausschlage und gar nicht reagiere? Trete ich dann automatisch das Erbe an?

Natürlich liegt es Nahe, dass mein Onkel Schulden hinterlassen hat, wenn bereits mein Vater das Erbe ausgeschlagen hat, aber ich bin der Meinung, dass sowas dennoch zu erst geprüft werden sollte.

In einigen Themen wurde schon bestätigt, dass diese Erbausschlagungserklärung tatsächlich notariell beurkundet werden muss, aber dann noch mein Frage, ob ich oder der Notar die Ausschlagunserklärung dem Amtsgericht zukommen lassen muss?

Doch mal zum Anwalt? :-)

Danke für Ihre Antworten!

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
haarhaus
Status:
Schüler
(269 Beiträge, 43x hilfreich)

Dr Notar muss die Unterschrift unter der Ausschlagungserklärung lediglich beglaubigen (20,00 EURO).

Die ersten Informtionen sollten beim Vater eingeholt werden. Er wird ja für die Ausschlagung seine Gründe haben.

Sollte doch Vermögen vorhanden und der Nachlass nicht komplett überschuldet sein, kann man als Alternative zur Ausschlagung auch über einen Antrag zur Nachlassverwaltung oder Nachlassinsolvenz nachdenken, um seine Haftung zu beschränken - aber nicht zu lange.

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