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6 Std. Überstunden umsonst?????

26. August 2003 Thema abonnieren
 Von 
bikeronfire
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)
6 Std. Überstunden umsonst?????

wir sollen eine betriebliche Vereinbarung unterschreiben in der es u.a. Wörtlich heisst:
Angestellte die übertarifl.bezahlt werden erhalten eine vereinbarung
die in Ihrem gehalt eine gewisse "Überstundenzahl" ( bei mir 6-andere 10 pro monat) mirt abdeckt zur Unterschrift. für diese zeiten werden auch keine zuschläge bezahlt. diese Zahl wird Manuell am Monatsende abgezogen.
wir haben elektr. minutengenaue zeitstempelung. bin angest. in einem autohaus in bayern.
ist so eine vereinbarung zulässig und ist diese dann für immer gültig? ( muss noch 27J arbeiten)
vielen dank für evtl INFO
a:rohde

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hns
Status:
Schüler
(336 Beiträge, 9x hilfreich)

Übertarifl. Bezahlung -> übertarifl. Leistung
Sicher steht im Arbeitsvertrag eine Wochenstundenzahl, auf die diese Überstunden aufgeschlagen werden. Das ist dann die neue wöchentliche Stundenzahl. Immerhin nur 6 bzw. 10h Aufschlag, in anderen Firmen sind alle Überstunden der ÜT mit dem Gehalt abgegolten.
Ansonsten gilt obiges Motto

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#2
 Von 
bikeronfire
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)

evtl war meine formulierung etwas missverständlich:
die vereinbarung die wir unterschreiben sollen lautet:
"mit ihrer derzeit gültigen monatlichen bruttovergütung sind 6 std. mehrarbeit pro monat abgegolten"
wir erhalten keine mehrvergütung, bzw erhielt ich seit jahren keine aussertarifl. gehaltserhöhung.
keine zeitl.bergrenzung.
mein arbeitsvertrag läuft seit 1986.
für mich heisst das, ich muss unentgelich 6 stunden pro monat mehr arbeiten.
nochmal: ist so eine klausel rechtens, und muss ich sie unterschreiben?

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#3
 Von 
MCNeubert
Status:
Lehrling
(1337 Beiträge, 255x hilfreich)

Das kommt auch auf Ihre Position an - bei leitenden Angestellten oder Führungskräften ist so eine Vereinbarung durchaus üblich und meines Wissens auch zulässig.
Bei "normale" Angestellten würde so eine Klausel wohl nur schwer vor Gericht Bestand haben.

Gruß
MCNeubert

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
bikeronfire
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)

bin keine führungskraft oder leitender angestellter. diese klausel sollen auch alle meine kollegen unterschreiben.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Pickmueck
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Also ich bin ja der Meinung Sie sollten unterschreiben. Weil bei 5 Millionen Arbeitslosen mach ich die 6 Stunden gerne , hab dafür aber einen festen Job. Ob das rechtens ist oder nicht ,da kann ich mich nicht von ernähren.
Schon mal überlegt, daß dadurch ein Arbeitsplatz gerettet werden kann, vielleicht sogar Ihrer.
Kenne so einen Fall, alle haben unterschrieben und 3 Vollzeitarbeitsplätze wurden erhalten.
So was nennt man Kollegial.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Danuta
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Bin nicht Angestelter,bei uns haben IGM und BR veträge unteschrieben,wonach müssen wir um sonst 8Stunden in der Woche mehr Arbeiten.Dabei würden noch viele entlasen,mit der zustimmung von IGM und BR.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17781 Beiträge, 8011x hilfreich)

Wenn Sie nun die Vereinbarung nicht unterschreiben, was kann Ihnen passieren?

Sie müssen das rechtlich gesehen nicht unterschreiben, aber die Frage klingt hier ja schon an, könnten Sie deshalb Ihren Arbeitsplatz verlieren?

Ihr Arbeitgeber braucht Ihre Unterschrift, weil er ohne Ihre Zustimmung Ihre Arbeitsbedingungen nicht verschlechtern darf.

Also müßte er, wenn er die Unterschrift nicht kriegt, Ihnen eine Änderungskündigung geben, die sehr gut begründet und gerichtlich überprüfbar sein müßte, denn Sie können dagegen juristisch vorgehen.

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