Wohnung gekündigt - Kaution einbehalten - Rechnung

22. Juli 2014 Thema abonnieren
 Von 
bruce700
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Wohnung gekündigt - Kaution einbehalten - Rechnung

Hallo zusammen,
da ich mit meiner letzten Vermieterin einige Schweirigkeiten habe, bin ich auf dieses Forum gestoßen und hoffe das ihr mir helfen könnt.

Vor ca. 3 Monaten bin ich fristgerecht aus meiner alten Wohnung ausgezogen. Bei der Wohnungsübergabe war die Vermieterin sehr genau und stellte fest, dass ich die Fugen im Badezimmer (welches absolut nicht mehr schön, sondern schwarz und schimmelig waren) mit einem speziellen Lackstift weis überzogen habe. Dies passte ihr bei der Wohnungsübergabe nicht und sie verlangte von mir, dass ich mir was einfallen lassen soll, um den Lackstift abzuziehen, damit die Fugen wieder schwarz sind.

Der Lack lließ sich nun nicht mehr aus der Fuge kratzen, so sagte sie mir, dass sie meine Kaution (765 €) einbehalten wird und dafür das Bad sanieren lässt.

Da ein guter Freund von mir diese Wohnung übernommen hat, dachte ich mir... "Ok, ist das Geld halt weg, dafür hat der Kollege aber immerhin ein neues Bad."

In anbetracht dieses Gedankens unterschrieb ich der Vermiterin ein Schreiben, in dem stand:

"Herr B. tritt nach Absprache von seiner Kaution zurück, da der verursachte Schaden die Reparaturkosten von 1000 Euro weit übersteigen würde. Die Vermieterin übernimmt aus Kulanz die Kosten für Herrn B., welche von seiner Kaution nicht mehr gedeckt werden."

Somit war die Sache für mich klar und erledigt.


Nun bin ich jedoch vor einigen Tagen bei dem Kollegen in der Wohnung gewesen und musste zu meinem entsetzen feststellen, dass die Reparaturarbeiten "nicht" wie abgesprochen durchgeführt wurden. Das Bad wurde nichts saniert und an den Fugen nichts geschliffen o.ä..
Stattdess wurde die Nasszelle (ca. 5 m²) mit den simpelsten Baumarktfliesen schlicht """überfliest""" und auf meine Kosten ein neuer Duschhalter montiert.

Nachdem sich ein bekannter Fachmann diese Sanierung angeschaut hat, sagte er, dass hier aufs übelste gefuscht wurde (über die alten fliesen drüber fliesen) und kein Fliesenleger mehr als 300 Euro für die durchgeführten Arbeiten inkl. Material abrechnen konnte.

Meine Reaktion darauf war die, dass ich die Vermietern anrief und sie darum gebeten habe, mir eine Kopie der Rechnung zuzusenden unter dem Vorwand, ich bräuchte diese für meine Haftpflichtversicherung. Dieses Telefonat ist nun knappe drei Wochen her und ich habe bis heute keine Kopie der Rechnung erhalten (vermutlich weil sie wesentlich weniger für die "Sanierung" bezahlt hat, als die Höhe meiner Kaution).



Ich möchte nun die Rechnung erhalten und dementsprechend auch den Restbetrag, meiner Kaution.


Wie gehe ich nun am besten vor? Eine Rechtschutz habe ich, bloß keine Idee welche Schritte ich nun nacheinander abhandele.


... vielen Dank im Vorraus.

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Michael32
Status:
Schlichter
(7258 Beiträge, 1589x hilfreich)

Abhaken als Lebenserfahrung.
Du hast Dich mit der Vermieterin geeinigt und ihr die Kaution abgetreten. Wie sie diese nun einsetzt und wie der Nachmieter damit glücklich wir, ist für Dich nicht mehr wichtig....



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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107581 Beiträge, 38041x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>dass hier aufs übelste gefuscht wurde (über die alten fliesen drüber fliesen) <hr size=1 noshade>

Das wird häufiger gemacht und ist nicht Pfusch.



quote:<hr size=1 noshade>Ich möchte nun die Rechnung erhalten und dementsprechend auch den Restbetrag, meiner Kaution.
<hr size=1 noshade>

Auf dieRechung gibt es keinen Rechtsanspruch, höchstens auf eine Kopie.
Aber auch auf dieKopie scheint es keinen Rechtsanspruch zu geben, schlieslich wurde ein der Vereinbarung keine Übergabe einer Rechnungskopie vereinbart.



quote:<hr size=1 noshade>Wie gehe ich nun am besten vor? Eine Rechtschutz habe ich, bloß keine Idee welche Schritte ich nun nacheinander abhandele. <hr size=1 noshade>

Deckungszusage einholen bzw. anwaltliche Beratung der Vericherung nutzen.





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

1x Hilfreiche Antwort

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