tierischen ÄRGER mit dem ARBEITGEBER *** FRAGEN über FRAGEN *** - HILFE -

30. August 2003 Thema abonnieren
 Von 
stern21
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
tierischen ÄRGER mit dem ARBEITGEBER *** FRAGEN über FRAGEN *** - HILFE -

Hallo!!

ich habe gleich mehrere, für mich sehr wichtige fragen.

aber erst einmal ein paar fakten:

ich stehe ur zeit in einem befristeten arbeitsverhältnis ( bis mai 2004 ) als schwangerschaftsvertretung.
nun bin ich aber selber schwanger, mein mutterschutz beginnt am 07.11.2003.
nach meinem mutterschutz würde ich gerne 3jahre zu hause bleiben, also nicht wieder in diesem betrieb arbeiten.
der betrieb umfasst ca 105 mitarbeiter.

nun meine fragen:

1.)
was muss ich bei meinem arbeitgeber bezüglich der elternzeit angeben?
das ich 3 jahre machen möchte, oder nur, das ich bis zum vertragsende im mai 2004 nicht wiederkomme, da ich elternzeit nehme?

2.)
kann mir mein arbeitgeber vorschreiben, das ich meinen urlaub vom 01.01.-20.05./2004 - es sind genau 4 tage - dierekt vor meinem mutterschutz nehmen muss?
er hat die begründung, das es schon urlaub für´s nächste jahr ist und er mir deshalb vorschreiben kann, wann ich die 4 urlaubstage nehmen darf/muss.

3.)
steht mir weihnachtsgeld zu? (bin ja zu der zeit gerade im mutterschutz)

4.)
muss ich das weihnachtsgeld evtl. zurück zahlen, da ich ja sowieso nur noch bis mai da arbeite?

5.)
darf ich überstunden machen und wenn ja wieviele?
( meine arbeitszeit beträgt 7 stunden/tag )

6.)
darf ich dei überstunden auch verweigern?

ich glaube das war´s ersteinmal.

ich DANKE euch für euere antworten, ist echt wichtig!!

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
MCNeubert
Status:
Lehrling
(1337 Beiträge, 258x hilfreich)

1) Da Sie länger Elternzeit nehmen wollen und sowieso nicht wieder in dem Betrieb arbeiten möchten, reicht es, wenn Sie angeben, bis zum Vertragsschluss nicht mehr wieder zu kommen. Mehr wird den AG sowieso nicht interessieren - es sei denn er will sie nach ihrer Elternzeit wieder einstellen.

2) Ja! Sie haben zwar Anspruch auf Urlaub - aber keinen Anspruch darauf den Urlaub zu nehmen, wann sie es möchten - das geht nur nach Absprache mit dem Chef.
Außerdem verstehe ich sie hier auch nicht - wann, wenn nicht vor dem Mutterschutz wollen Sie den Urlaub denn sonst nehmen.
Ich meine sogar, dass Ihr Chef Ihnen den Urlaub aus dem nächsten Jahr überhaupt nicht geben muss - den Anspruch auf diesen Urlaub erhalten Sie erst mit dem Beginn des kommenden Jahres - da können Sie aber keinen Urlaub mehr nehmen. Also eine eher faire Geste des AG.

3) Das kommt etwas auf den Arbeitsvertrag an - dort müsste auch etwas zur Rückzahlung geregelt sein. Aber es wird ihnen wohl zustehen.

5) Werdende Mütter unter 18J. dürfen täglich nicht mehr als 8 h arbeiten - über 18 Jahre nicht mehr als 8,5 h täglich - es gibt noch verschiedene Verbot für Nachtarbeit etc. - steht in § 8 MuSchG .

6) Das muss im Arbeitsvertrag geregelt sein - grundsätzlich können von einem Arbeitnehmer auch Überstunden bei starkem Arbeitsaufkommen erwartet werden - mit den oben genannten Grenzen für werdende Mütter.

Wo ist jetzt eigentlich der tierische Ärger??

Dass Ihnen Ihr Arbeitgeber nicht mit einem Blumenstrauß zur Schwangerschaft gratuliert müssen Sie auch verstehen - er zahlt nämlich jetzt für die eigentliche schwangere Arbeitnehmerin, für eine schwangere Ersatzkraft und muss jetzt wohl wieder eine Ersatzkraft einstellen - da kommen manche Arbeitgeber schnell an ihre wirtschaftlichen Grenzen. Aber da können Sie natürlich nichts dafür!

Grüße
MCNeubert

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