Hilfe, Vermieter sucht Nachmieter!

11. Juli 2012 Thema abonnieren
 Von 
roswidda
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Hilfe, Vermieter sucht Nachmieter!

Hallo,

ich und mein Partner bewohnen augenblicklich noch eine mietwohnung, die wir allerdings bereits fristgerecht gekündigt haben und aus der wir in ein paar wochen ausziehen werden. soweit ist alles okay.

wir haben verständnis dafür, dass unsere vermieter gerne einen neuen Mieter finden möchte, klar, aber irgendwie artet diese besichtigungsgeschichte aus!! er sucht mit mehreren maklern und privat auch noch. dementsprechend viele menschen sollen sich die wohnung ankucken! am montag waren insgesamt 15 fremde leute nacheinander in unseren räumlichkeiten, heute soll das wieder so laufen und am freitag auch!!!!

mir ist das zuviel. zumal der vermieter möchte, dass wir dann früher feierabend machen...himmel, ich geh doch nicht zum spaß arbeiten und kann nicht drei mal die woche früher schluss machen! dann stand er auch schon unangemeldet mit irgendwelchen leuten vor der tür, die auch durchlaufen sollten. ich hab' ihn freundlich darauf hingewiesen, dass wir auch ein privatleben haben und er diese besuche doch bitte anmelden solle! daraufhin hat er nur gelacht.

das weitere problem ist, dass er sich für keinen mieter entscheiden kann, da die leute zum teil ausländer sind, kinder mitbringen, frauen sind, seiner ansicht nach nicht genug geld verdienen, etc etc. wenn sich so viele leute auf die annonce melden, habe er ja auswahl und könne so viele leute von der liste streichen, wie er möchte. er soll ja nun auch nicht den erstbesten nehmen, aber da waren durchaus schon solide leute dabei, die man sicherlich ohne weiteres einziehen lassen könnte.

mich würde nun also interessieren, wo die grenze zu ziehen ist, sprich: MUSS er sich irgendwann entscheiden oder muss ich jetzt zwei monate lang diese schrecklichen besichtigungen ertragen!? und: ist es unzulässig, wenn wir ein bis zwei mal in der woche einen termin anbieten, an dem dann 3-4 leute durchlaufen?! wir arbeiten beide vollzeit und tun uns schwer das alles zu organisieren!

wäre schön, wenn jemand antworten wüsste!
grüße!!!!

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31 Antworten
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#1
 Von 
Michael32
Status:
Schlichter
(7368 Beiträge, 1618x hilfreich)

Hallo,

2 Termine die Woche, evtl. während der WOche von 18:00 -20:00 Uhr und Samstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr sind völlig ausreichend. Mehr müsst Ihr nicht hinnehmen und schon gar nicht früher Feierabend machen.

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#2
 Von 
kathi2008
Status:
Bachelor
(3218 Beiträge, 1001x hilfreich)

Es gibt keine 100% eindeutige Rechtsprechung zu dem Thema. Es wird aber mehrheitlich davon ausgegangen, dass 1-2x die Woche für jeweils 1-2 Stunden Besichtigungen zuzulassen sind. Natürlich in Absprache mit dem Mieter und unter Berücksichtigung seiner Arbeitszeiten.
Auf die Anzahl der Personen, die der Vermieter in dieser Zeit durchschleust, habt ihr meines Wissens nach keinen Einfluss. Wenn er es also schafft in dieser Zeit 30 Leuten eure Wohnung zu zeigen, müsstet ihr das hinnehmen.
Unangemeldete Besichtigungen aber nicht.

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#3
 Von 
quiddje
Status:
Master
(4233 Beiträge, 2417x hilfreich)

Eigentlich könnte man vom den Vermieter sogar verlangen, dass er vorher anmeldet, wer denn so im einzelnen kommt.
Er kann eine Vorauswahl treffen, d.h. wenn er Leute mit Kindern sowieso nicht will, braucht er denen auch nicht die Wohnung zu zeigen. Einfach Termin veröffentlichen und bei der Besichtigung auswhälen - das müsst ihr nicht mitmachen.

Ihr könnt auch von jedem Besucher eurer Wohnung verlangen, dass er sich ausweist und selbstverständlich braucht ihr nicht mehr Leute, als ihr beaufsichtigen könnt, in eure Wohnung zu lassen. Wie gesagt: wenn ihr namentliche Anmeldung verlangt, kann der Vermieter auch wenig dagegen machen.

Ansonsten: Zwei Termine pro Woche mit dem Vermieter vereinbaren sollte reichen, zumal er ja schon etliche Besichtigungen durchgeführt hat. Dass seine Methode nicht recht zielführend ist, dürfte ihm ja selbst schon aufgegangen sein. Schlagt zwie Termine vor und fordert ihn auf, Gegenvorschläge zu machen.

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#4
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Zu den Besichtigungsterminen wurde ja schon ausführlich eingegangen.

Zu der Auswahl der zukünftigen Mieter: Das liegt ganz allein in der Hand und im Ermessen des Eigentümers der Wohnung, also eurem Vermieter. ER trifft ganz allein die Entscheidung, wen er in seinem Eigentum als zukünftigen Mieter haben will. Auf welcher Grundlage er diese Entscheidung trifft, ist auch seine Sache und geht euch nichts an. Schließlich muß er mit den neuen Mietern klarkommen und nicht ihr. Er muß sich auch nicht entscheiden. Wenn er will, kann er sein Eigentum leerstehen lassen.

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#5
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

Das ist doch Quatsch wenn das Mietverhältnis noch besteht und die Mieter kooperativ sind.
Hier sind die Mieter doch sehr willig. Zumal bei sovielen, wohl auf zweifelhaftes Mietklientel, die Frage ist, wer haftet falls Dinge verschwinden.

Zudem gehen sie wieder in Berlin massiv gegen Zweckentfremdung von Wohnraum vor, zum Teil gab es bereits empfindliche Strafen von bis 10-15 tsd Euro für ungenehmigten Leerstand.

Wie das ganz genau rechtlich aussieht weiss ich nicht.
Aber es hört sich stark nach Stress an.
Das der Vermieter möglichst rund um die Uhr Zugang hätte ist klar. Bloss dann ist ja normales Wohnen kaum noch möglich.

Evtl. Attest vom Hausarzt das Stresssyndrom vorliegt fällt mir ein, so könnte man den VM zwingen angemessene Termine zu machen und nicht aus der Vermietung der Wohnung einen Zirkus zu machen.

Persönliche gehe ich noch weiter.
Wohnen ist ein elementares Grundbedürfnis von Menschen.
Es ist marktwirtschaftlich geregelt, dennoch zahlt die Allegmeinheit über Steuerabschreibungen, Förderungen usw. hunderte Milliarden in diesen Wirtschaftsbereich.
Sie müssen die Zügel wieder anziehen, Gesetze, die ja vorhanden sind, wieder verwenden.
Mieterrechte sind in denletzten Jahren massiv aufgeweicht worden.
Muss rückgängig gemacht werden.

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-- Editiert mausino1 am 11.07.2012 13:11

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#6
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Blödsinn. Du mit deinen Stammtischparolen. Es müssen erstmal die Vermieterrechte gestärkt werden, damit nicht immer weniger Lust haben, Wohnungen zu vermieten bzw. überhaupt neue Wohnungen zu bauen - was ja jetzt laut bejammert wird, auch gerade von den Mietervereinen und -beratungen, die selber dafür gesorgt haben, dass immer mehr Vermieter frustriert aufgeben.
Es muß sich z.B. endlich ändern, dass Vermieter Mieter praktisch durchfüttern, die keine Miete zahlen. Trotzdem muß der Vermieter in Deutschland, auf seine Kosten, die Versorgung der Wohnung mit Wasser, Gas etc. aufrecht halten, damit es dem Mietschmarotzer auch weiterhin schön gemütlich ist. Gleichzeitig dauert es Monate, bis endlich ein Gerichtstermin da ist, oftmals räumen Gerichte dem Schmarotzer dann noch 1-2 Monate oder länger ein, die Bude endlich zu räumen. Und über all diesen langen Zeitraum hin hat der Vermieter keine Einnahme, sondern finanziert den Schmarotzer aus seiner Tasche noch mit. Im ungünstigsten Fall (der leider sehr oft vorkommt) zerstört der Schmarotzer dann noch die Wohnung, klaut oder zerschlägt die Einbauküche, ruiniert alles (kann man ja derzeit wieder montags im Fernsehen bewundern) und ruiniert den Vermieter damit endgültig. Und das meistens ohne irgendwelche Konsquenzen fürchten zu müssen. Wenn schon nichts bei dem zu holen ist, dann sollte es endlich Gefängnis für sowas geben.
In den meisten anderen Ländern wird der Schmarotzer kurzerhand durch den Vermieter auf die Straße gesetzt und gut ist.

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#7
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

Ohh, bitte nicht die Mietnomadenscheísse.
Das ist ein Problem was im winzigen Promillebereich liegt.
Und wo man fragen muss, wieso die VM nicht die Möglichkeiten nutzen sich über pot. Mieter zu informieren.

Beim Mietverhältnis sind 2 Parteien beteiligt. Ein fairer Umgang kann nur förderlich sein.

Im Handel haben sie "Schwund" von 2-5 %, Mietnomaden/Vermüller sind weniger als 0,1%. Da ist eine Traumquote wo andere Branche G´tt preisen würden wenn sie die hätten.

Es ist eine Dienstleistung die angeboten wird, Wohnen, staatlich subventioniert, dagegen sind die 100 Milliarden aus dem Solarunfug ein Witz.

Vlt. müssen einige VM begreifen das Mieter sowas wie Kunden sind.
Die Idee sich 5 Wohnungen über Steuerabschreibungen als Vermögensaufbau abzugreifen und dann mit 50 auf den Kanaren hocken um auf den 6 tsd Euro cheque zu warten sind vorbei.

In Berlin treiben es einige VM soweit das es zu Zwangsverwaltungen kommt und sogar Enteignung angedacht wird.

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#9
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

quote:
In Berlin treiben es einige VM soweit das es zu Zwangsverwaltungen kommt und sogar Enteignung angedacht wird.


Und schon wieder eine bloße Behauptung von dir, die du sicherlich auch nicht mit Links zu Artikel o.ä. untermauern kannst. In einem anderen Thread warte ich ja uach noch.

Nicht jeder Mietnomade ist ein "Vermüller". Darunter fallen m.E. auch die Leute, die früher oder später die Mietzahlungen einstellen und sich dann gemütlich rausklagen lassen, gerne die Räumung dann noch verhindern, in dem plötzlich fremde Leute mit in der Wohnung wohnen und der ganze Spaß mit Räumungsklage wieder von vorne losgeht etc. aber weiterhin nicht zahlen und der Vermieter muß das finanzieren, wie schon erwähnt. Diese Fälle nehmen immer mehr zu. Und warum? Weil es den Schmarotzern leicht gemacht wird. Sie dürfen nicht rausgeschmissen werden, die Versorgung darf nicht eingestellt werden, sie haben x-viele Schlupflöcher, um sich an der Wohnung festzukrallen, Konsequenzen gibts so gut wie keine. Große Eigentümer mit vielen Häusern mögen das in gewisser Weise noch abfangen können. Aber ich denke, die größte Anzahl der Vermieter sind Leute mit 1-2 Wohnungen oder einem Haus (mit verschieden vielen Wohnungen drin). Für die ist sowas existenzbedrohend. Und solange sich hier nichts ändert, werden eben keine neuen Wohnungen gebaut, oder nur sehr teure, für eine Klientel, die viel bezahlen kann. Und so sorgt die extrem mieterfreundliche Gesetzgebung in diesem Land eben für eine vermehrte Wohnungsknappheit.

Abgesehen davon war das zumindest in Berlin schon vor Jahren abzusehen, als die Politik ganze Wohnblöcke in Lichtenberg und anderen Ostbezirken abreißen ließen, anstelle sie zu sanieren und damit für neue Mieter zu sorgen. Die jetzt eintretende Wohnungsknappheit ist auch ein Resultat dieses Mißmanagements.

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#11
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Die Mieten sollten schon bezahlbar bleiben, wenn es die Politik nicht auf die Reihe kriegt, dass Menschen von ihrer Hände Arbeit auch leben können. Und nein, Berlin braucht keine Mieten wie in München, Stuttgart oder Hamburg, denn es wird immer vergessen, dass die Gehälter in Berlin um einiges niedriger sind, als in den erwähnten Städten. Das hängt u.a. damit zusammen, dass nach der Wende die Berlinzulage ersatzlos wegfiel, aber die Gehälter nicht angepaßt wurden. Man kann also nicht immer bei allen möglichen Preisen, seien es Mieten, öffentliche Verkehrsmittel oder was auch immer, nach anderen Städten, wie die o.g. (da sie meistens in dem Zusammenhang zitiert werden) schielen, aber nicht auch gleichzeitig die Gehälter entsprechend anzupassen.

Und ich fand schon damals, dass es eine bescheuerte Idee von unseren Politikern war, die Mietpreisbindung abzuschaffen - jetzt wird über die Mieten gejammert. Andererseits gibts halt einen Mietenspiegel, und an dem basteln auch die Mietervereine mit. Also was jammern die jetzt?

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#13
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

In Berlin laufen 2 Dingen zusammen, Hauptstadt und Krise.
Ich will keine Zustände wi in Paris wo 13 m2 dann 800 Euro kosten. Auch wenn es VM freuen würde.
Eben jubeln sie weil billig gebaut wird, Umwandlung von Gewerbe in Wohnraum.
kosten zukünftig, 22 m2 nur 299 warm, bzw. 31 m2 dann nur 378 warm. Halt Hartzkonform.
Eben habe ich geschaut, wohne im PBerg, 81 m2 auf nen Hof 960 kalt zzgl. Nebenkosten, wohl um 300 mindestens.
In Berlin verdienen die Bewohner nicht so viel, heisst aber nicht das ungeheuer viel Geld in der Stadt ist.
Berlin holt nach was in allen europäischen Hauptstaedten usus ist.
Berlin wird wieder Zentrum von Deutschland werden.
Die Stärke anderer Staedte wie HH, München oder FFM, sind Resultat der deutschen Trennung.
Berlin war immer das Zentrum von Deutschland, das passiert eben gerade wieder das die Stadt diesen Status neu annimmt.
Bloss in Westdeutschland haben das viele noch nicht mitbekommen.
Die hängen noch in den 80-90er Jahren.

Wie auch immer.
TE will ja willig sein und hält sich für Besichtigungen verfügbar.
Bloss es kann dann nicht sein das der VM jede Sau durch die WHG treibt die ja noch bewohnt wird.

Wenn er keine Hartzer möchte und Nicht EU Bürger, sollte er vorselektieren.
Der Mieter verneint ja nicht die Besichtigungen als solches, nur die Art wie sie durchgeführt werden.

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-- Editiert mausino1 am 11.07.2012 15:28

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#15
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

LOL
Ich weiss, einige halten in Berlin tatsächliche Schweínchen, Ziegen und Hühner in den Wohnungen.
Warum auch nicht wenn sie keine Dreck und Lärm machen.
Hier im PBerg läuft einer mit einer großen schwarzen Sáu rum und am Boxi einer mit na Ziege.
Müssen Parterre wohnen. Ich kann mir nicht vorstellen das die Riesensáu Treppen steigen kann.

Wenn der VM Sozialeistungsempfänger per se ablehnt, macht es kaum einen Sinn diese zur Besichtigung zu terminieren.

Das andere ist, die "Besichtigungen" scgränken die Nochmieter in ihrer Lebensqualität stark ein, zumal ja nicht die Besichtigung als solcher eione Störung darstellt, sondern die Masse und das es eben ohne Ankündigung geschieht.

Ich denke die Nochmieter sollten mit dem VM Kontakt aufnehmen, wie hier einer ausgeführt hat, um vorherige Terminierung bitten und gleichzeitig die "Besichtigerzahl" auf ein normales Mass beschränken.

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-- Editiert mausino1 am 11.07.2012 16:25

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#17
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

quote:
Eben habe ich geschaut, wohne im PBerg, 81 m2 auf nen Hof 960 kalt zzgl. Nebenkosten, wohl um 300 mindestens.


BITTE??? Das ist wohl ein Scherz, oder? Das wären ja ca. 11,- Euro pro Quadratmeter kalt. Wo genau soll denn das sein? Wir haben als Höchstpreise - und ich meine wirklich HÖCHSTpreise - im Schnitt maximal 8,-/m². Selbst in Wowis ehemaligen Haus am Ku'damm ist es nicht teurer. Im Durchschnitt liegen sie jedoch, egal in welchem Bezirk, bei ca. 6,- Euro/m².

quote:
quote:Hier im PBerg läuft einer mit einer großen schwarzen Sáu rum


Die Sau hört auf den passenden Namen "Schnitzel".


Nun ja, hält eine gewisse Klientel fern. ;)

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#18
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

Hallo, das mag auf Altmieter zutreffen, ich kann das nur so wiedergeben wie ich es gesehen habe.
In "meinen Haus" sind sämtliche WHG mindestens 100% teurer wie meine Miete.
Das man eine repräsenativen Altbau am Kudamm für 8 Euro/kalt mietet glauben sie wohl selbst kaum.
Es gibt diese städtischen Unternehmen, aber selbst die reizen aus bis an die Grenze des Möglichen-

Ist doch Dummfug was Sie schreiben.
Im PBerg oder auch XBerg-Bergmannkiez werden ganz normal um 20-25 Euro warm fällig wenn man nicht in so einer abgeranzten Bude enden will auf dem Hof.
Selbst Altmieter halten kaum dem Verwertungsdruck stand.
Im Bergmann zahlen Israelis oder Amis locker 3.5 für ihre 130 m2 Hütte.

PBerg 7000 Euro

PBerg Angebot



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Es ist das internationale Kapital was Berlin bedrängt, nicht Westdeutsche auf Steuersparmodelle.
Das ist ja der Widerspruch, in Berlin tummelt sich unglaublich viel Geld, aber es stammt eben nicht aus der Stadt selbst.
Mittlerweile ziehen sie die Grundbuchauszüge um die Besitzer der Immobilien direkt um Verkauf anbetteln zu können. Es ist eine regelrechte Industrie in Berlin.
Selbst die GHettoproblematik in Neukölln, Wedding, Moabit mit den arab/muslimsichen "Problemklientel" löst sich durch diese Supergentrifizierung von ganz alleine auf.

-- Editiert mausino1 am 11.07.2012 18:14

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#19
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

quote:
Das man eine repräsenativen Altbau am Kudamm für 8 Euro/kalt mietet glauben sie wohl selbst kaum.


Und wie ich das glaube. Hab extra vorher nochmal die Mieten in dem Haus durchgeklickt und angesehen, und auch drauf geachtet, dass die Wohnungsgröße in etwa die Gleiche ist.

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#20
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

Ja, klar, ^^, 4 Hinterhof und 300 Meter in Leibnitz rein.
Selbst in der weniger nachgefragten Kant bekommt man nixs unter 15 Euro kalt.
Ich kenne welche die da teilgewerblich Mieten, 50 Euro/m2, das ist Realität.
Die schreiben Kudamm und meinnen 20 Minuten fussläufig.
Oder eine der weniger unattraktiven Sozial WHG kurz vor Hallensee.
wie das hier.


-http://www.immonet.de/exposeansicht.do?object_id=18770458&et_cid=180&et_lid=24986681&mandant=nestoria&utm_source=nestoria.de&utm_medium=ppc&utm_campaign=verticalsearch&ia-pkpmtrack=100-0343735313236323131303-157-116-101

Hilft ja dem Te auch nicht groß weiter.
Von daher, träum mal schön weiter von der bilkligen Mieterstadt Berlin wo man am Kidamm für 8 Euro wohnt.
Lächerlich, wenn Faseanenstr & co, Bürgertumswohnungen kaum unter 5T€/m2 zu bekommen sind.
Falls man was findet überhaupt.
Was gut ist und Innenstadt ist wech!



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#21
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Tja, du mußt es mir nicht glauben, ist aber so. Auch Wowis Wohnung hat nicht über 8,- Euro/€ netto-kalt gekostet. Das Haus hat auch keinen Hinterhof. Welche Mieten wir in der Kantstraße und in der Fasanenstraße haben kann ich dir grad aus dem Kopf nicht sagen. Da müßte ich morgen ins System gucken. Aber ganz ganz sicher keine 15,-.

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#22
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

Wo wohnen Sie denn? Buxtehude? Klicken sich durch unvermietbare Restbestände auf Immo24?
Was Sie da schreiben ist vollkommen absurd!
Vernünftige Wohnungen kosten in Berlin auch um 4T€ m2 (innenstadt), wobei man sicher auch irgendwelche optimiert angebotenen Ladenhüter in den üblichen Portalen findet.
Auch der Kudamm hat hinten den Autobahnzugang, klar dass da billig ist, bei 100 tsd. Autos am Tag ist das Wohnen nicht so schön.
Eine vernünftige größere Altbauwohnung im Vorderhaus kostet auch in Berlin Geld.Von wo beziehen Sie ihre Info? Ganz sicher nicht aus der Realität.



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#23
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Ich rede von Mietwohnungen, nicht von Eigentumswohnungen.

Und ich beziehe meine Infos aus unserem Hausverwalterprogramm. Brauche dort nur bei den Wohnungen in die jeweiligen Schlüssel zu schauen. Und ganz sicher wohnte Wowi und sein Freund nicht an der Autobahnzufahrt.

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#24
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

Nein, die Frage ist doch ob die Wohnungen dem freien Markt überhaupt zugänglich sind.
Was nützt es mir wenn ich in der Kant 200m2 für 5 Euro/m2 anmieten könnte, aber diese einen bestimmten Personenkreis vorbehalten bleibt, wie bei den Beamtenwohnungen.
Der Druck in Berlin kommt nicht aus Deutschland. Größte Käufergruppe im PBerg sind die Skandinavier, in den letzten Jahren sind alleine um 20.000 Israelis nach Berlin gezogen. Die sind auch sehr hohe Preise gewohnt.
Bei mir im Haus klingeln bei Mietern wildfremde Leute, sie wollen die Wohnungen kaufen.
In der Innenstadt geht es nur ums Verwerten, ums Kaufen, viele sind nur temporäre Residenten in Berlin. 10% der berliner Einwohner zieht jedes Jahr um, in der Innenstadt noch mehr.
Es gibt kaum Mieter die wirklich mal 3 jahre in einer Wohnung leben. Viele sind Freiberufler/Selbständig könne abschreiben.
Andere finanzieren durch Toristenvermietung.
Mieten eine 5 Zimmerwohnung, 120 m2 für 2T€ an. Machen zwei Zimmer als Tourivermietung, Tag 120 Euro, macht wenn sie nur an den WEs vermieten (Freitag-Sonnatg) und sie Nachlass geben 300 Euro/Woche oder eben 1200 Euro im Monat.
Es ist ein Finanzierungsmodell was die Preise dann noch schneller treibt.
Ist ja auch egal.
Ihre Listen kenne ich nicht.
Mit der Realität von Berlin der vergangenen 1-2 Jahre hat das nichts zu tun.

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#25
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Viele der geschilderten Probleme kennen wir auch. Wir vertreten auch einige skandinavische Fonds. Es kommt auch immer öfter vor, dass Mieter kommen, erst heute wieder, und fragen, ob sie ihre Wohnung kaufen können. Wird aber immer abgelehnt.
Zwei Mieter haben wir, die explizit für Vermietung an Touristen angemietet haben. Bei denen ist es aber auch vertraglich vereinbart. Hin und wieder erwischen wir aber auch Mieter, die das heimlich machen und dann gibts Ärger. Auch die hohe Fluktuation kennen wir. Deshalb haben wir jetzt in unseren Verträgen 1 bis 1 1/2 Jahre (je nach Eigentümer) Kündigungsausschluß vereinbart, weil dieses Kommen und Gehen nervt und unterm Strich für jede Menge Verwaltungsaufwand sorgt.

Jedoch kann ich dir deine von dir behauptete Realität nicht schönreden. Ich kann nur die Mieten wiedergeben, die unsere Mieter zahlen und wir verwalten ca. 50.000 Wohnungen in ganz Berlin - in allen Bezirken und allen Lagen sowie allen Ausstattungsgraden (extrem teuer ist bei uns, war es schon immer, die Bitterstraße - da wohnen Diplomaten und Botschaftsangehörige). Ich hab vorhin mal vom System eine Statistik erstellen und den Durchschnittswert von allen Mieten ziehen lassen und kam auf 5,- bis 6,50 Euro/m². Es gibt Ausreißer nach oben, das ist richtig, aber das ist noch längst nicht Berliner Standard - wie du zu verkaufen versuchst.

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#26
 Von 
mausino1
Status:
Schüler
(156 Beiträge, 50x hilfreich)

In Berlin geht es zur Zeit um reine Spekulation, es wollen einfach viel zu viele Geld um jeden Preis in Berliner Immobilien anlegen.
Das hat klassischer Verwaltung und Verwertung nichts mehr zu tun.
Eben wollte ein Freund in PBerg Gewerbeimmobilien anmieten, Besitzer sind Griechen aus London, wie das Klischee, aber es existiert, Forderung war das Geld ist für 2 Jahre im Voraus zu zahlen, wären um 80 T€ gewesen. das hat abgelehnt. Jetzt steht sie weiterhin leer.
Die Käufer sind gar nicht an Vermietung interessiert, nur Verkauf, hier hat sich eine Industrie etabliert, mit dieser haben es immer mehr Menschen in der Berliner Innenstadt zu tun. Un es wird eben immer verrückter. Es fliesst immer schneller und immer mehr Geld in die Berliner Innestadt mit Altbaustruktur.
Eigentlich eskaliert es in der ganzen Stadt gerade.

Wir haben alle vergessen das alle Staaten in der EU zentralisiert sind, die Hauptstadt über alle anderen städte im Land strahlt.
Gedacht in Berlin würde das nie passieren, zu arm und verschuldet, zu abgerockt und alternativ.

Die Möglichkeit Kapital in 1-2 jahren mit Berliner Immobilien zu verdoppeln hat bei vielen alle Skrupel fallen lassen.

Und es ist eben kein deutsches Geld, entsprechend hat Politik keinen Einfluss groß auf das Geschehen.

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#27
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Wo beziehst du eigentlich die ganze Zeit deine Infos über Berlin her?

So, jetzt hab ich mal geguckt. Fasanenstraße...
Also eine 2009 vermietete Wohnung mit 224 m² kostet 2.245,- netto-kalt. Im Durchschnitt liegen bei den neueren Vermietungen die Preise zwischen 10,- und 11,- Euro/m² n-k, wobei hier die meisten Mieter eher ältere Verträge haben.

So ganz, wie du schreibst, ist es eben nicht. Wir betreuen unter anderem auch durchaus Fonds, wie schon erwähnt, die Häuser in großen Paketen gekauft haben. Jedoch merken sie jetzt so nach und nach, dass der im Verhältnis zu anderen Städten geringe Preis durchaus seinen Grund hatte, nämlich an den Häusern oft seit Jahrzehnten nicht viel gemacht wurde und jetzt erstmal richtig Geld in die Hand genommen werden muß, um einen normalen Wohnstandard herzustellen (ich rede nicht von Luxus): Sanierung der maroden Fenster, Treppenhäuser, Bäder. Es gibt häufig Rohrbrüche, weil die meisten Häuser wirklich aus der Gründerzeit sind. Da ist es eben nicht damit getan, die Fassade schick zu machen, wie sie ursprünglich dachten. Das wird dann von den Fonds auch erst eine ganze Zeitlang versucht, bis einige merken, wie sehr das ins Geld geht. Dann versuchen sie das Ganze durch Budgetierungen für Sanierungsmaßnahmen in den Griff zu kriegen. Wenn das aber auch nicht so richtig funktioniert, weil man etliche Sachen eben wirklich nicht mehr aufs nächste oder übernächste Jahr verschieben kann, dann versuchen einige, die Häuser nach und nach wieder loszuwerden. Wenn sie dabei Gewinn machen, freuen sie sich, aber eigentlich gehts eher darum, nicht noch mehr Verlust zu machen. Es gab und gibt durchaus Versuche, die Mieten bei Neuvermietung schön hochzuschrauben (vorher wird natürlich noch was an der Wohnung gemacht, wenn auch keine Komplettsanierung, weil das erstmal viel zu teuer ist), um so das Haus rentabel zu machen, aber es funktioniert nicht. So eng ist der Wohnungmarkt eben in Berlin noch nicht, dass solche Wohnungen dann weggehen. Also wird nach 2-3 Monaten, wo trotz permanenter Besichtigungen sich kein Mieter findet, der Mietpreis wieder gesenkt. Und weiß ich das seit Jahren hier in der Praxis so erlebe, weiß ich nicht wo du deine Horrorszenarien her hast.

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0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
Shabby
Status:
Beginner
(130 Beiträge, 43x hilfreich)

Könnt Ihr nicht mal beim Thema bleiben? Das driftet doch sehr weit ab von dem was gefragt wurde.

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0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Das Ursprungsthema ist doch erledigt.

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0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
Anjuli123
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1464x hilfreich)

Das Ursprungsthema ist doch erledigt.

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