Inkasso gebühren

19. Februar 2006 Thema abonnieren
 Von 
HOTROAD
Status:
Frischling
(38 Beiträge, 17x hilfreich)
Inkasso gebühren

Hatte den fall das ein Gewerbetreibender seine Rechnung nur per e-mail versendete. Dieser art der Rechnungstellung habe ich wiedersprochen, da diese in der art der Rechnungslegung nicht vom Fianzamt anerkannt wird und uns daher die Verrechung verwehrt bleibt! Wir haben umeine Ordentliche Schriftliche Rechnung gebeten! Haben statt dessen eine Mahnung per e-mail erhalten und dieser mit gleicher Begründung ebenfalls wiedersprochen! Kurzdarauf dann eine Mahnung und Zahlungsaufforderung durch CREDITREFORM. Dieser wurde ebenfalls mit gleicher Begründung widersprochen. Dann erst bkammen wir eine Gültige rechnung zugesandt, die auch am gleichen Tag beglichen wurde!

Nun kommt Creditreform und will gebühren und Auslagen von uns haben.

Aus unserer Sicht sind nicht wir sondern der verursacher, also der Mandant von Creditreform für diesen ausgleich zuständig?
Immerhin hat dieser durch sein Verhalten diese Kosten erstaufkommen lassen!

Was sagen die Spezialisten dazu, wer muss zahlen?

LG Edi

Post vom Inkassobüro?

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Lebenslehrling
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 8x hilfreich)

Ich denke mal der Gewerbetreibene wird auf den Inkassogebühren sitzen bleiben müssen...

thehellion wird dir sicher ein paar Tips geben ;)



-----------------
" Der Wissende sagt, der Weise fragt."

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#2
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

creditreform geniest im gegensatz zu den meisten anderen Inkassobüros einen gewissen anständigen Ruf ! Ist jedoch meiner Meinung nach auch nur eine Firma die auf eine gewisse Unkenntnis des Verbrauchers spekuliert ;)
fax an den Hütchenspieler creditreform :

" Ich lehne die Forderung mangels vorlage der Vollmacht gem. §§ 174,410 BGB ab"

...und erst mal abwarten ob Diese in der vom Gesetzgeber verlangten form kommt (lesbar orginalunterschrift Zusammen (!) mit der forderung)

dann wieder posten wie creditreform reagiert hat
Das IB ist verpflichtet auf nachfrage die legitimation vorzulegen !!

gruß

thehellion

privatmeinung eines laien

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#3
 Von 
HOTROAD
Status:
Frischling
(38 Beiträge, 17x hilfreich)

Hi, danke für eure Antworten.

Nur das wir uns Richtig Verstehen.

Die Hauptforderung wurde nach übersendung der Ordentlichen Rechnung beglichen und steht dadurch nicht mehr aus sondern nur noch die CR Gebühren.

Ist dann immer noch 174/410 anwendbar?

Na ja, ob CR seriös ist mag mal dahin gestellt sein. Wen die hier im Büro Anrufen und Interviewen, wie viele mitarbeiter wir haben, oder wieviele Kunden und wie hoch der Jahres Umsatz und Gewinn ist, dann ist das weit abseitz vom Legalen weg!
Ein bekannter behauptet man könne mit 3000€uro SCHUFA und Creditrefom reinigen!

LG Edi

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#4
 Von 
Lebenslehrling
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 8x hilfreich)

Da es sich nur noch um Inkasso-Gebühren handelt ist grade §174,410 anwendbar...

befolge einfach den Rat von thehellion...

"Vollmacht anfordern..."

-- Editiert von Lebenslehrling am 20.02.2006 01:14:01

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#5
 Von 
luDa
Status:
Lehrling
(1727 Beiträge, 343x hilfreich)

war die rechnung denn gänzlich ungeeignet oder nur bezüglich der vorsteuer ungeeignet?

wenn sie es nur bezügich der vorsteuer war, hätten sie den hauptbetrag trotzdem umgehend begleichen müssen, die umsatzsteuer erst nach erteilung einer geeigneten rechnung.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

das ib sollte leer ausgehen , deswegen auf peinliche Erf+üllung des BGB achten !
Bei Vollmachtskopie : zurückweisen
Fehlt die Forderung : Zurückweisen
Unterschrift nicht lesbar : zurückweisen
Eingescannte Unterschrift : zurückweisen usw

...lieber die ersparten Inkassogebühren für eine gute Flasche Rotwein ausgeben ;)
Man kurbelt die Wirtschaft an - genießt den Rotwein und ...hat gleichzeitig was für die Gesundheit getan.

gruß
thehelliion


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#7
 Von 
Bernd29Bln
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

Ich hab das mal so gemacht wie es hier beschrieben wurde und hab es auch den inkasso büro geschickt.

Die Antwort darauf sieht so aus:

der Vorlage einer Vollmacht im Original bedarf es nicht, da es sich vorliegend um einen wechselseitigen Vertrag handelt, § 174 BGB . Die Firma Proinkasso GmbH wurde im Rahmen eines gegenseitigen Vertrages beauftragt, Forderungen einzuziehen.

Kam per E-Mail mit Vollmachts Kopie

Gruß Bernd

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Das Inkassobüro flunkert ;)

aus STERN.de :

Ohne Vollmacht nicht zahlen
Jedes Inkassobüro braucht eine Zulassung vom Präsidenten des zuständigen Land- oder Amtsgerichts. Sie muss aus dem Anschreiben des Unternehmens ersichtlich sein. Inkassounternehmen oder -anwälte treten beim säumigen Schuldner nicht immer im Auftrag des Gläubigers auf, sondern mitunter auch auf eigene Rechnung. Das ist dann der Fall, wenn der Gläubiger seine Forderung an das Inkassounternehmen verkauft hat. Schuldner sollten zunächst immer überprüfen, ob eine gültige Vollmacht beziehungsweise Abtretungserklärung des Gläubigers vorliegt. Kann das Inkassobüro keines dieser Schriftstücke vorweisen, darf es auch keine Zahlungen verlangen.

http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/verbraucher/index.html?id=561919&nv=rss

Die Vollmachtsurkunde muss im Original vorgelegt werden.
Die Vorlage einer beglaubigten Abschrift oder Kopie genügt nicht.
BGH NJW 81,1210,94,1472,LAG Düs MDR 95,612 Ffm NJW-RR96,10
ebenso wenig
die Vorlage einer Faxkopie
(HAMM NJW 91,1185)
Nicht ausreichend ist auch das Angebot die Urkunde beim Bevollmächtigten einzusehen.(LG Mannheim Just 76,511

Die eigentliche Hauptforderung sollte im Vorfeld an den Gläubiger überwiesen werden

-- Editiert von thehellion am 06.04.2008 21:03:05

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